MKK erlebt ein beschwingtes Klassikkonzert in der prachtvollen Historischen Stadthalle

Der Sonntag, 18. Februar, wird für alle 28 Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis bleiben! Und es war nicht allein das beschwingte Klassikkonzert zur Begrüßung des Frühlings unter dem Titel "Komm, holder Lenz", das dieses Erlebnis ausgelöst hatte. Nein, da war noch etwas, was uns allen förmlich den Atem verschlagen hatte: Die Historische Stadthalle auf dem Johannisberg. Das Konzert selbst in gleicher Besetzung hätten wir auch in der Tonhalle in Düsseldorf erleben können. Nichts gegen die Tonhalle, aber diese Konzerthalle in Wuppertal ist etwas ganz Großartiges, wirklich Atemberaubendes. Eben ein unvergessliches Erlebnis!

Doch erst einmal zum Konzert: Passend zum Titel "Komm, holder Lenz" hatte der Organisator, Dirigent und Moderator Franz Lamprecht leichte, beschwingte Klassik gewählt: Stücke von Haydn, Vivaldi, Anderson, Strauß, Mozart, Kálmán, aber auch Filmmusiken aus "Der rosarote Panther" und "Fluch der Karibik". Mitwirkende waren der Chor der Landesregierung Düsseldorf und der Oratorien-Chor Hilden, die Rumänische Staatsphilharmonie "Dinu Lipatti" Satu Mare und die Geigerin Simina Croitoru. Einige Teilnehmer äußerten, dass sie sich wie beim Neujahrskonzert im Musikverein in Wien fühlten. Gut, Musiker und Dirigenten sind dort noch ein wenig hochkarätiger, aber die Wuppertaler "Location" muss sich nicht hinter dem Wiener Musikhaus verstecken.

Die Historische Stadthalle am Johannisberg wurde im Juli 1900 eröffnet und überstand fast unversehrt beide Weltkriege. Sie ist weltweit für ihre einzigartige Akustik bekannt. Übereinstimmenden Expertenmeinungen zufolge war und ist das prunkvolle Gebäude akustisch eines der besten Konzerthäuser Europas, gleichrangig mit dem Leipziger Gewandhaus und dem Wiener Musikverein. Aber nicht nur die Akustik ist Weltniveau, auch die Architektur ist atemberaubend: Neorenaissance italienischer Prägung. Leider hat man dann in den 1950er Jahren den Charakter und die Ästhetik der Säle zugunsten der damaligen architektonischen Stilrichtung grundlegend verändert. Sämtliche Malereien und farbige Fassungen fielen einer einheitlichen Farbgebung zum Opfer. Doch dann, in den Jahren 1991 bis 1995 erfolgte die aufwändige Sanierung und Restaurierung der Historischen Stadthalle. Die Ziele dieser Maßnahme waren die Wiederherstellung und die Optimierung der ursprünglichen ästhetischen und funktionalen Qualitäten des Bauwerks. Am 8. Dezember 1995 lockte die Festveranstaltung zur Einweihung der "neuen" Historischen Stadthalle 40.000 begeisterte Besucher in ihre meisterlich wiederhergestellten Räume. Die Historische Stadthalle ist ein architektonisches Juwel. Im Jahr 1996 konnte durch eine private Spende auch eine neue Orgel eingebaut werden.

Erwähnenswert sind neben dem wahrlich grandiosen Großen Saal auch die anderen Räumlichkeiten. Da ist erst einmal die prächtige Wandelhalle, die das festliche Entree des Hauses bildet. Jeder, der noch nie vorher hier war, wird diesen ersten Moment des Betretens nicht mehr vergessen: Es ist ein Erlebnis! Weitere Räumlichkeiten sind:

Der neo-klassizistische Mendelssohn Saal, der Offenbach-Saal, der Mahler Saal und Hindemith Saal, die beiden Majolika Säle mit ihren exquisiten Kachelfliesen-Gemälden mit überbordend sinnenfrohem Dekor. Und dann ist da noch die verglaste Gartenhalle mit Blick auf den alten Baumbestand und eine darüberliegende überdachte Terrasse, von der man einen fantastischen Blick auf Wuppertal hat. Und last not least sei das Restaurant Rossini zu erwähnen, nicht nur kulinarisch, sondern auch visuell mit seinem reich verzierten Säulengewölbe ein echter Leckerbissen.

Nach diesem wundervollen Erlebnis wurden seitens der Teilnehmer bereits Wünsche nach einem weiteren Besuch im nächsten Jahr laut. Eine Teilnehmerin schrieb per Mail, dass sie sich bereits jetzt für die nächsten fünf Jahre anmelden möchte! Das ist doch ein Beweis für totale Begeisterung! Ab Mai beginnt der Vorverkauf der Karten. Anstatt am Sonntag, 17. März 2019 mit einem 29er BRINGS-Bus nach Wuppertal zu fahren, wird wohl die Entscheidung zugunsten eines 50er oder 58er Busses ausfallen.

Die folgende Bildergalerie spricht für sich selbst.

Steffi Valentin

 

 

 

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Sonntag, 04 September 2016 20:53

Orgelkonzert im Kölner Dom

Eine kleine MKK-Gruppe besuchte den Kölner Dom, um das für dieses Jahr letzte Dienstagabend-Orgelkonzert zu erleben. Jedes Jahr im Juli bis August werden immer dienstags insgesamt 12 kostenlose Orgelkonzerte mit wechselnden Organisten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern veranstaltet.

Das erste, das mittlere und das letzte Konzert wird immer vom "hauseigenen" Dom-Organisten Prof. Dr. Winfried Bönig bestritten. Wir hatten uns für das letzte Konzert entschieden. Wer so eine Veranstaltung noch nie erlebt hat, kann es nicht glauben, dass in diesem hohen Gotteshaus bis zu Beginn des Konzertes alle, aber wirklich alle Sitzplätze besetzt sind. Darüber hinaus platzieren sich die Besucher auf mitgebrachten Camping-, Regiestühlen und sonstigen Sitzgelegenheiten rund um die Säulen herum und in sämtlichen Gängen. Und alle wollen nur eins: Dem einstündigen Orgelkonzert beiwohnen.

Für eine Stunde Unterhaltung nehmen die Besucher teils lange Anfahrten in Kauf. Aber es lohnt sich. Wir waren bereits kurz nach 18 Uhr im Dom und hatten noch die besten Sitzplätze zur Auswahl. Von dort aus hatten wir einen uneingeschränkten Blick auf beide Orgeln.

Fazit: Sicherlich waren wir nicht zum letzten Mal zu einem Orgelkonzert im Kölner Dom.

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Mittwoch, 03 September 2014 02:00

"Music for a While"

lautete das Motto eines Konzerts, das Dorothee Wohlgemuth, Sopran, Leah Blomenkamp, Fagott und Thomas Blomenkamp, Klavier am Sonntag, dem 31. August 2014, 17:00 in der Versöhnungskirche, Mönkesweg 22 in Meerbusch-Strümp gestalteten.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Lieder, Sonaten und Tangos von Henry Purcell, Edvard Grieg, Gabriel Fauré, Henri Duparc, Camille Saint-Saens, Alexandre Tansman und Astor Piazzolla.
Dorothee Wohlgemuth, international konzertierende Sopranistin, die eine enge Zusammenarbeit u.a. mit Ton Koopman verbindet und Leah Blomenkamp, mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert", die an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Georg Klütsch studiert, wurden von Thomas Blomenkamp, der als Komponist u.a. Träger des Duisburger Musikpreises ist und in jüngster Zeit Orchesterwerke für die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken und die Duisburger Philharmoniker schrieb, am Klavier begleitet.

Das Konzert war sehr gut besucht und die Zuhörer waren hingerissen von den gekonnt vorgetragenen Werken. Thomas Blomenkamp gab jeweils eine gelungene Einführung. Bei den Liedbeiträgen von vorwiegend französischen Komponisten war eine Inhaltsübersicht sehr hilfreich. Nicht nur die hinreißenden Liedvorträge von Dorothee Wohlgemuth, sondern auch das äußerst gekonnt vorgetragene Spiel auf dem Fagott durch Leah Blomenkamp begeisterte die Zuhörer. Die professionelle und gefühlvolle Klavierbegleitung durch Thoms Blomenkamp trug zu einem außergewöhnlichem Hörerlebnis bei. Nach langanhaltendem Schlussapplaus gaben die Künstler eine Zugabe.

Der Meerbuscher Kulturkreis konnte unter den Gästen zwei 16- und 17-jährige Schülerinnen aus Taschkent/Usbekistan begrüßen. Sie hatten am Schreibwettbewerb "Schreibtalente" teilgenommen und waren auf Einladung des MKK für zwei Wochen nach Meerbusch gekommen.

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