Geförderte Objekte - Flötenspielerin

Auch die "Flötenspielerin" wurde von Karl Franke gestaltet. Sie entstand 1981 und wurde vom Meerbuscher Kulturkreis 1999 als Stiftung an das Seniorenstift in Büderich übergeben.

 

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Geförderte Objekte - Grabmale und Mahnmale in Meerbusch

"Prinzengrab" in LankFriedhöfe

gehören als ganzes und mit ihren Anlagen, Alleen, Grabstätten und Grabsteinen zum Kulturerbe einer Stadt. Mahnmale (oft außerhalb der Friedhöfe) gehören dazu. Wenn Grabmale, Grabsteine und Mahnmale als  "Denkmäler" unter Schutz gestellt sind, geben  "Denkmallisten" darüber Auskunft. Auch auf der Denkmalliste der Stadt Meerbusch befinden sich Grabdenkmäler, darunter der jüdischer Friedhof in Lank , das sog. "Prinzengrab" auf dem Friedhof Lank I (s. Foto) sowie zahlreiche Mahnmale innerhalb und außerhalb der Friedhöfe.

Diese Grabdenkmäler und Mahnmale (Fachleute zählen sie zu den  "steinernen Kleindenkmälern") sind durch die Listung zwar formal geschützt. Es fehlen in der Liste aber oft nähere Beschreibungen oder gar Abbildungen.

Über die in der Meerbuscher Denkmalliste bisher erfassten Grabdenkmäler hinaus gibt es auf den Meerbuscher Friedhöfen ganze Friedhofsbereiche und zahlreiche Grabsteine und Grabanlagen von lokalhistorischem, kulturgeschichtlichem  und künstlerischem Wert, die noch nicht gelistet und folglich auch nicht "denkmalgeschützt" sind.

Eine vom Ortskuratorium Meerbusch der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) gebildete Projektgruppe, der Historiker, Kunsthistoriker und Theologen angehören, hat sich deshalb vorgenommen, auf dieses Kulturgut in Meerbusch aufmerksam zu machen. Die Projektgruppe "Grabdenkmäler in Meerbusch" untersucht erhaltenswerte Friedhofsbereiche, Grabsteine und Grabanlagen, die sie für denkmalwürdig gem. Denkmalschutzgesetz des Landes NRW (DSchG NRW) hält.  Sie dokumentiert ihre Arbeitsergebnisse in der Form einer Bestandsaufnahme in diesem Internetportal auf der Homepage des Meerbuscher Kulturkreises e.V. (MKK) und stellt sie damit der interessierten Öffentlichkeit vor. Sie stellt sie zugleich den Fachbehörden für ihre weitere Arbeit und  Entscheidungen sowie den politischen Gremien für deren Entscheidung zur Verfügung. Diese  Bestandsaufnahmein die künftig auch Kriegerdenkmale und Mahnmale einbezogen werden, wird laufend fortgeschrieben und erweitert.

Der für Denkmalfragen zuständige Kulturausschuss des Rates der Stadt hat sich am 24. 9. 2014 Arbeitsvorhaben der Projektgruppe vorstellen lassen. Er begrüßte die Arbeit der Projektgruppe und bat die Verwaltung um Unterstützung dieser Arbeit. Er stellte fest: "Die qualifizierte Bestandsaufnahme der Projektgruppe ist eine wertvolle Unterstützung bei der möglichen Unterschutzstellung von  Grabdenkmälern und Friedhofsbereichen" (Protokoll der Sitzung vom 24.9.2014 mit Anlage zu TOP 5). Der Projektgruppe gehören an: Dr. Lothar Beseler (DSD), Elisabeth Janssen (DSD), Michael Hündgen (DSD), Dr. Margot Klütsch (Kunsthistorikerin), Mike Kunze (Historiker und Vors. der Meerbuscher Geschichtsvereins), Falk Neefken (Theologe und Pfarrer i.R.), Ludwig Petry (DSD und Leiter der Projektgruppe), Regina Spoerle(Dokumentation).

Das ehrenamtliche Engagement für Friedhöfe wird wegen seiner "publikumsnahen Öffentlichkeitsarbeit" und wegen des "Bedarfs an Freiwilligenarbeit" von den Fachbehörden mehr und mehr anerkannt (s. Literatur: Kerstin Walter). Die Projektgruppe wird fachlich begleitet von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Meerbusch und vom LVR-Amt für Denkmalpflege.

Literatur:

Klütsch, Margot: Spiegel mit vielen Facetten - Friedhöfe und Grabmalkunst in Meerbusch, in: Jahrbuch für den Rhein-Kreis Neuss 2013, Neuss 2012

Kunze, Mike: Was vom Leben bleibt - Grabsteine als lokalhistorische Quelle, Teil I  bis V in den Meerbuscher Geschichtsheften 27 bis 31

Lange, Claus: Der Düsseldorfer Nordfriedhof, Rheinische Kunststätten H. 515, hrsg. Rhein.Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln 2010

Metzmacher, Wulf: Düsseldorfs Friedhöfe. Gärten - Menschen - Kunstdenkmäler, Düsseldorf 2010

Walter, Kerstin: Historische Friedhöfe als Gartendenkmäler, in: 20 Jahre Gartendenkmalpflege - Standortbestimmung. Dokumentation zum 20. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege in Köln, 11. Mai 2015 = Heft 23 der Mitteilungn aus dem LVR-Amt für Denkmalpflege, Köln 2015, S. 39 - 54 (pdf-Datei)

Zacher,Inge:  Düsseldorfer Friedhöfe und Grabmäler, Schwann-Verlag Düsseldorf 1982

Zacher,Inge:  Vom Gottesacker zum Familienpark, Düsseldorf 2014

 

Die gesamte jeweils fortgeschriebene Literaturliste zur Darstellung der einzelnen Objekte finden Sie unter: 

Liste der benutzten Literatur


Weiterführende Informationen und Links:

Geschichte des Friedhofswesens in Deutschland

(Ein Beitrag von Falk Neefken im Internetforum "Kirchen-Kunst-Kultur in Meerbusch")

 

Liste aller Grabsteine auf den Meerbuscher Friedhöfen

LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland: www.denkmalpflege.lvr.de

Museum für Sepulkralkultur

Berühmte Grabstätten auf historischen Friedhöfen in Deutschland

Golzheimer Friedhof in Düsseldorf

"Denkmalbereich": Denkmalbereich "Alter Friedhof" in Rommerskirchen 

"Grabmalpatenschaften" in Düsseldorf

"Grabmalpatenschaften" in Krefeld

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz versucht, bei der Restaurierung historischer Friedhofsanlagen und unter Schutz gestellter Grabdenkmäler zu helfen.

 

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Geförderte Objekte - Kugel im Doppelschwung

Mit dem Künstler Will Brüll entstand ein neues Projekt in Lank-Latum, als dort an der Hauptstrasse/Ecke Kemper Allee ein neuer Platz gestaltet wurde. Der Künstler wurde frühzeitig in die Gesamtplanung des heutigen Pastor-Jacobs-Platzes einbezogen. Er schuf die Plastik „Kugel im Doppelschwung“, die am 13.4.2002 gemeinsam vom MKK und Heimatkreis Lank an die Stadt Meerbusch übergeben werden konnte. Zu den Gästen gehörten neben dem Künstler, den Initiatoren, dem Bürgermeister Spindler auch der Landrat und Vors. der Kulturstiftung Spark. Neuss,
Dieter Patt.

 

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Geförderte Objekte - Glockenspiel am Deutschen Eck

Gemeinsam mit der Stadt Meerbusch und der anliegenden Geschäftswelt am Deutschen Eck in Meerbusch Büderich entstand die Idee, dort ein Glockenspiel anzubringen. Die Initatorin des MKK, Editha Hackspiel, war glücklich, zum Frühlingsanfang am 18.3.2002 die Anlage mit einem
Glockenspiel seiner Bestimmung übergeben zu können. Die 16 Glocken und eine dazugehörige Zeituhr wurden in der Firma Korfhage (Turmuhrenfabrik und Glockenspielbau) nach Entwürfen des Künstlers Jörg Wiele gefertigt.
Täglich zur Mittags- und Abendzeit ertönen jahreszeitlich bezogene Melodien (12.30 und 18.00 Uhr, im Advent zusätzlich um 15.00 Uhr).

 

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Geförderte Objekte - Austellung

KUNST AUS PORTUGAL - Deutschland-Premiere im Forum Wasserturm und in der Teloy-Mühle.

Eine große Ausstellung zeitgenössischer Werke portugiesischer Künstler mit insgesamt mehr als 170 Bildern, Skulpturen und Objekten aus der Sammlung Volker und Marie Huber vom Centro Cultural, Algarve, Portugal zeigte der Meerbuscher Kulturkreis vom 4.-31. Juli 1998 in Meerbusch. Der portugiesische Generalkonsul Dr. Manuel Grainha do Vale hatte die Schirmherrschaft über die Präsentation der Werke von 29 portugiesischen Künstlern übernommen. Mit weit über 1000 Besuchern wurde diese Veranstaltung zu einem Highlight in diesem Jahr. Neben dem MKK hat die Stadt Meerbusch, Fachbereich Kultur und der Verein Wasserturm e.V. diese Veranstaltung maßgeblich unterstützt.

 

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Geförderte Objekte - Bilderkäufe des Meerbuscher Kulturkreises

Schenkungen an die Stadt Meerbusch und die Arbeiterwohlfahrt Meerbusch.

Rede von Hans Mattner-Stellmann, Kulturdezernent der Stadt Meerbusch, anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung der Bilder, die vom MKK angekauft und als Schenkung der Stadt Meerbusch zur Verfügung gestellt wurden. Die Ausstellung fand im Rahmen der vom MKK initiierten Aktionswoche "OSTERATH AKTIV" statt. [pdfMKK-Rede Mattner-Stellmann.pdf63.63 kB]

 

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Geförderte Objekte - Büdericher Kinderspielbrunnen

Der Brunnen wurde gestaltet vom Künstler Michael Franke aus Erkelenz.
Die Brunnenanlage liegt vor einem Schulgebäude in einem kleinen Park mit Teich. Darüber hat der Künstler einen geschwungenen Brückensteg aus Granitbeton gespannt. Links und rechts mit Geländerbügeln, aus denen Wasser strömt. Auf der Brücke stehen zwei Buben und ein Mädchen, ans Geländer gelehnt und geben sich dem Vergnügen des Wasserspuckens hin. Mit etwas Geschick, kann man "trockenen Auges" zwischen den Figuren hindurchschlüpfen.

 

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Geförderte Objekte - Lanker Marktbrunnen

Wie der Büdericher Kinderspielbrunnen wurde auch der Marktbrunnen in Lank vom Künstler Michael Franke, dem Gewinner des Brunnenwettbewerbs, gestaltet. Die Anregung zu diesem Brunnen entnahm der Künstleraus dem alten Lank-Latumer Stadtwappen mit der Abbildungvon Erdbeeren, Kirschen und Spargel. Er zeigt ausserdem STINA, TRINA und DRICKES, drei Lank-Latumer Orginale und hat die Inschriften:

LANKTER BUURE LOTUMER SUURE WEJTER DIE LUURE VROLLET DIE KNUURE

Gestiftet von:
Meerbuscher Kulturkreis und Heimatkreis Lank mit Hilfe von Spenden der Bürgerschaft
Gestaltung:
Michael Franke, Erkelenz

 

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Geförderte Objekte - Osterather Nikolausbrunnen

Der Osterather Nikolausbrunnen wurde vom Künstler Wilhelm Hable aus Osterath gestaltet. Als Vorlage diente eine Sage über St. Nikolaus, der spielende Kinder, die in einem Holzzuber auf einem Fluss trieben, vor dem Ertrinken errettete. Der Brunnen fand auf dem neu gestalteten Vorplatz der St. Nikolaus Pfarrkirche in Osterath seinen idealen Standort.

 

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Geförderte Objekte - Jüngling in Büderich

Die Künstlerin Leonore Gerber-Sporleder aus Meerbusch Büderich, heute wohnhaft in Düsseldorf Heerdt mit Atelier in Meerbusch benannte ihre Plastik "SITZENDER". Sie wurde bereits 1963 im Leverkusener Herbstsalon vorgestellt. Nach dem Ankauf durch den Meerbuscher Kulturkreis wurde die Plastik der Stadt Meerbusch übergeben und als "JÜNGLING" vor dem Standesamt der Stadt Meerbusch aufgestellt.

 

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