Kulturkreis Meerbusch

Montag, 29. Januar 2024 22:57

Besuch Altenberger Dom am 16. Dezember 2023

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Besuch Altenberger Dom am 16. Dezember 2023 mit Führung  und Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantaten I - III

In der letzten Woche vor Weihnachten besuchten 41 Teilnehmer, die meisten sind MKK-Mitglieder, den Altenberger Dom. In zwei Führungen erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte des Altenberger Doms. Leider hatte sich ein Domführer etwas verspätet, so dass das Programm zeitlich etwas gekürzt werden musste, was letztlich dem Inhalt nicht schadete, denn der Domführer war so souverän, dass diese Führung die gleiche gute Qualität hatte wie die erste.

Der Altenberger Dom (auch Bergischer Dom genannt) ist die ehemalige Klosterkirche mit dem Patrozinium St. Mariä Himmelfahrt der seit 1133 von den Zisterziensern errichteten Abtei Altenberg.
Der Altenberger Dom wurde als Klosterkirche ab dem Jahr 1255 auf der Stelle eines romanischen, um 1160 geweihten Vorgängerbaus errichtet. Die Zisterzienser waren bereits im Jahr 1133 nach Altenberg gekommen und hatten mit dem Bau einer Abtei begonnen. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts zählte die Abtei 107 Priestermönche und 138 Laienbrüder, so dass der Bau einer großen Kirche ins Auge gefasst wurde. Graf Adolf IV. von Berg legte am 3. März 1259 in Anwesenheit des Kölner Erzbischofs Konrad von Hochstaden den Grundstein zum „Bergischen Dom“. Gemessen am Baubeginn ist er damit fast so alt wie der gotische Dom von Köln (1248). Bis 1511 war das Gotteshaus auch Grablege der Grafen und Herzöge von Berg sowie der Herzöge von Jülich-Berg.

Die heutige bedeutende Orgel, die ein Instrument von 1930 ersetzt, stammt aus dem Jahr 1980. Sie wurde von der Firma Klais in Bonn gebaut und unter der Leitung von Günther Schumacher montiert. Das Instrument besteht aus insgesamt 6.300 Pfeifen, deren kleinste 7 mm und deren größte 12 m misst. Es wiegt ungefähr 30 Tonnen.

Eigentümer des Bergischen Domes ist heute das Land NRW; die Nutzungsrechte liegen nach wie vor bei den beiden Kirchengemeinden. Und obwohl der simultane Gebrauch einer Kirche ab 1857 jahrzehntelang für Spannungen sorgte, ist Altenberg heute ein Ort dert Ökumene und der Jugend.

Nach den Führungen im Altenberger Dom stärkte sich die Gruppe im reservierten Restaurant KÜCHENHOF. Erholt und gestärkt ging es danach zurück in den Dom, um das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantaten I – III, Dirigent Andreas Meisner, mitzuerleben. Es war ein Hochgenuss und die richtige Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Steffi Valentin

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