Die erste Ausstellung im „Alten Güterbahnhof“ in Meerbusch-Osterath im Jahr 2017 trägt passenderweise den Titel „Unterwegs“. Vier Künstler nähern sich diesem Thema mit unterschiedlichen Materialien und Sichtweisen.

  1. Willi Arlt setzt das Thema in Eisenskulpturen um, entweder abstrakt in Formen und Texturen oder mit Hilfe seiner eingearbeiteten Figuren. So entstehen Werke, die sich mit grundlegenden Lebensthemen befassen. Großformatige Werke Willi Arlts befinden sich in mehreren Städten im öffentlichen Raum.
  2. Christiane Crewett –Bauser benutzt mit Encausticmalerei in Verbindung mit Ölfarben das ungewöhnlichste Material der vier Künstler. In ihren Bildern wechseln leuchtende Farben ab mit erdigen, rostigen Tönen, bilden durchschimmernde Farbschichten, Schichten des Lebens. Außerdem verfremdet sie Bücher mit verschiedenen Materialien zu sehenswerten Buchobjekten.
  3. Gisela Stotzka benutzt zwar mit Tusche- und Aquarellfarben auf Papier gängige Materialien, durch ihre feine Punktierung werden die Werke einzigartig. In ihren Materialbildern verwendet sie gerne Naturmaterialien oder Dinge, die andere wegwerfen. Darüber hinaus zeigt sie einige ihrer Keramik-/ Holzobjekte.
  4. Uschi Zantis Werke pendeln zwischen Gegenständlich und Abstrakt. Das ursprüngliche Motiv wird verfremdet und schafft neue Blickwinkel.Ihre Acryl- und Ölbilder wirken durch eine durchgehend harmonische, dezente Farbwahl und zeugen von einem langen Arbeitsprozess am Werk.

Alle Künstler sind Mitglieder des Berufsverbandes Bildender Künstler Aachen und durch langjährige Ausstellungstätigkeit überregional bekannt.

Zur Eröffnung am Freitag, 24.3. um 19.00 Uhr, werden die Künstler die Einführung in die Ausstellung als „Reisende“ selbst inszenieren.

Ausstellung „Unterwegs“

24.3 - 9.4.2017

Samstags 14-18 Uhr , Sonntags 11-18 Uhr

Alter Güterbahnhof
Ladestrasse 3
40670 Meerbusch- Osterath

weiteres zu den Künstlern unter www.bbk-aachen.de

 

Freigegeben in Güterbahnhof

Unsere Auftaktveranstaltung im neuen Jahr war der Besuch der Ausstellung "Hinter dem Vorhang" im Museum Kunstpalast. Das Interesse war so groß, dass noch eine zweite Führung gebucht werden musste. Insgesamt besuchten 45 MKK-Teilnehmer die Ausstellung, in der es um Enthüllungsgeschichten von Tizian bis Christo ging. Der scheidende Generaldirektor Beat Wismer setzt sich mit dieser grandiosen Ausstellung ein Denkmal. Die Idee zu dieser Ausstellung fasste er, als er vor ca. sieben Jahren das Werk von Tizian, "Bildnis des Filippo Archinto", gemalt 1558, im Philadelphia Museum of Art entdeckte. Der Erzbischof ist halb hinter einem Vorhang verborgen. Dieses Wechselspiel zwischen Zeigen und Verbergen, Enthüllen und Verhüllen wird in der Ausstellung durch hochkarätige Leihgaben internationaler Museen verdeutlicht - 200 Exponate von Tizian über Rubens und Gerhard Richter bis Christo, von der Malerei der Renaissance und des Barock über die Kunst der Moderne bis hin zur Gegenwart." Tizians Portrait vom Kardinal Philippo Archinto gehört mit zu den kostbarsten Leihgaben dieser Ausstellung.

Zusammen mit Claudia Blümle, die gerade vor Beginn der Zusammenarbeit als Professorin für Geschichte und Theorie der Form an das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin berufen wurde, hat Beat Wismer die Ausstellung in jahrelanger Planung kuratiert.

Blümle nannte den Direktor im Scherz gern den "Bilderjäger". Die Jagd hat atemberaubende Leihgaben aus aller Welt nach Düsseldorf gebracht: Das Metropolitan Museum in New York, das Kölner Wallraf-Richartz-Museum, das Musée d'Orsay in Paris, der Prado in Madrid und viele andere Institutionen und Privatleute schickten ihre Gemälde, Fotografien und Skulpturen auf die Reise nach Düsseldorf. Der Verpackungskünstler Christo, dessen "Wrapped Beetle" (Verpackte VW) zu sehen ist, war zu einem Vortrag sogar persönlich angereist.

Leider durfte nicht fotografiert werden.

Steffi Valentin

 

Freigegeben in Neues vom MKK

Glamour + Pain  
Eine Ausstellung von K.Felser im ALTEN GÜTERBAHNHOF Osterath, Ladestr. 3, 40670 Osterath   

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 31.07.2016 um 11:30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!
(Dauer der Ausstellung: 01.08 – 04.08. 2016 Geöffnet von 14:00-18:00Uhr)

Vita Klaus Felser:
1985-1993 Studium der Freien Kunst in Köln,
FH für Kunst und Design bei Prof. Lewandowski und Prof. Marx

1993-2015 Zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland
u.a. Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf, museum kunst Palast
LAC Salon de Printemps, Luxembourg
Kunsthalle Villa Kobe, Halle/Saale

2003 Stipendium der Stadt Münster am Stein-Ebernburg

2006 Kunstpreis der Stadt Monschau

Wichtigste Publikation: WEIBSBILDER, Arbeiten 1997-2006, Holger Six (Hrsg.)

  

Freigegeben in Güterbahnhof

Erste Ausstellung mit Bildern und Bastelarbeiten von Flüchtlingskindern, die in Meerbusch untergebracht sind.

vom 19. März bis 2. April 2016

Vernissage 19. März 2016, 12.30 Uhr

Finnissage 2. April 2016, 13 Uhr

Öffnungszeiten: Di 11-17 Uhr, Do 15.30 - 18 Uhr, Sa 10.30 - 13 Uhr

Meerbusch-Strümp, im „Pappkarton“, Fouesnantplatz 6, 40670 Meerbusch

Das Begegnungszentrum im „Pappkarton“ erreicht man mit dem Bus 832, Haltestelle Gymnasium oder mit dem Auto zum Fouesnantplatz. Der Eingang ist hinter der Kindertagesstätte gegenüber der ev. Kirche.

Freigegeben in Neues vom MKK
Montag, 30 November 2015 16:12

Jahresausstellung der Meerbuscher Künstler

„Meerbuscher Künstler werfen einen Blick aufs aktuelle Zeitgeschehen“. Mit diesen Worten kündigte Monika Götz in der Rheinischen Post die Jahresausstellung 2015 des Vereins Meerbuscher Künstler e.V. an. Und in der Tat: Flucht und Terror boten in diesem Jahr genügend Gesprächsstoff auch unter Künstlern. Die ausgestellten Arbeiten gehen jedoch thematisch weit darüber hinaus. So geht z.B. Johanna R. Wiens künstlerisch der Frage nach „Wie male ich Geschichte?“ Kunst als Erinnerungskultur. Die Technik der in der Lanker Teloy-Mühle ausgestellten Arbeiten reicht von Öl-Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Monotypien, Mischtechniken, mixed media, Fotographien, Collagen und Acryl-Arbeiten, Materialkästen, Marmorplastiken über Bronzeguss bis zur kinetischen Stahlskulptur.

Die Vorsitzende des Vereins, Beate Fröhlich, freute sich bei der Vernissage am 22. November über die große Besucherzahl, über das breite Spektrum der ausgestellten Arbeiten und dankte allen Aktiven des Vereins. Der Erlös beim Verkauf des Katalogs wird dem Verein Meerbusch hilft e.V. für seine Flüchtlingsarbeit gespendet. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage konnte 19 Mitglieder, darunter die Gründungsmitglieder Editha Hackspiel, Prof. Winfried Janssen und Michael Franke, sowie 4 Gäste begrüßen. Drei junge Virtuosen der Meerbuscher Musikschule gaben der Vernissage einen besonderen Akzent.

Die Kohlezeichnungen von Editha Hackspiel sind ein Geschenk von ihr an ihre Kollegen und an sich selbst zu ihrem 90. Geburtstag: Die Künstlerkollegen Helmut, Johanna, Erika, Ilse und Winfried durften oder mussten der Jubilarin für ein Portrait „still sitzen“.

Dr. Lothar Beseler, Vorsitzender des MKK sowie Heribert Schween, stellv. Vorsitzender des MKK, entdeckten unter den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern zahlreiche Mitglieder des Kulturkreises, darunter den Ehrenvorsitzenden Ernst-Jürgen Kratz. Und unter den Gästen den ehemaligen Schriftführer des MKK, Axel Mehn, sowie Altbürgermeister Dieter Spindler.

Der MKK unterstützt die Meerbuscher Künstlerinnen und Künstler durch die Pflege einer Meerbuscher Künstlergalerie im Internet und durch die Übernahme der Schirmherrschaft der Homepages der Meerbuscher Künstler- und Kulturvereine.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Dezember 2015 geöffnet.
Öffnungszeiten: Di - Sa von 15.00 bis 18.00 Uhr und So von 11.00 bis 18.00 Uhr
Im Rahmen der Finissage am 6. Dezember findet ab 15.00 Uhr ein Workshop zum Thema „Kalligraphie“ statt.
Teloy-Mühle, Kemperalle 10 in Meerbusch Lank-Latum

Ludwig Petry, Meerbusch, den 29.11.2015   

Freigegeben in Neues vom MKK