MKK-Newsletter August 2026
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Hallo ##firstname##, der Hochsommer ist noch da, doch unser Kulturprogramm nimmt nach der Ferienzeit wieder Fahrt auf. Schon Ende August gibt es in Meerbusch einiges zu entdecken: Das Mataré-Haus öffnet Haus und Garten, und in der Strümper Versöhnungskirche dreht sich ein literarisch-musikalischer Abend um die große Unbekannte „Zeit“. Auch in den kommenden Wochen bleiben wir ganz nah an Meerbusch und seiner Kulturgeschichte. Wir stellen Ihnen das besondere Grabmal der Künstlerfamilie Franke vor, weisen auf den Tag des offenen Denkmals an der Heidbergmühle hin und empfehlen einen Vortrag über ein spannendes Kapitel unserer Stadtgeschichte: den erfolgreichen Kampf Meerbuschs gegen die Auflösung in den 1970er-Jahren. Entdecken Sie außerdem interessante Veranstaltungen im Alten Güterbahnhof. Und ein Termin aus unserem eigenen Programm liegt uns besonders am Herzen: Für den Vortrag über Erwin Heerich am 5. November sind noch Plätze frei. Thomas Brandt hat bei Heerich selbst studiert und kann deshalb weit mehr vermitteln als kunsthistorische Fakten. Außerdem informieren wir Sie über die auf unserer Mitgliederversammlung beschlossene Aktualisierung der Vereinssatzung. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und vielleicht sehen wir uns schon bei einer der nächsten Veranstaltungen. Mit herzlichen Grüßen Monika Zehmisch und Ihr Team des Meerbuscher Kulturkreises |
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Erwin Heerich: Kunst aus Linie, Form und Geometrie
Am 5. November stellt der Kunstwissenschaftler Thomas Brandt das Werk Erwin Heerichs vor, bei dem er selbst studierte, und gibt dabei auch persönliche Einblicke in dessen Lehre an der Düsseldorfer Kunstakademie und die Entstehung seiner bekannten architektonischen Großskulpturen. Für diesen besonderen Vortrag im Alten Osterather Rathaussaal sind noch Plätze frei. Nutzen Sie die Gelegenheit und melden Sie sich bis zum 15. Oktober an! |
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51 Jahre kommunale Neugliederung: Wie Meerbusch entstand und um seine Existenz kämpfte
Ein Stück Meerbuscher Geschichte, das durchaus dramatisch verlief: 1970 wurde die Stadt Meerbusch gegründet, nur wenige Jahre später sollte sie schon wieder von der Landkarte verschwinden. 1974 beschloss der nordrhein-westfälische Landtag, Meerbusch aufzulösen und auf Düsseldorf, Krefeld und Neuss aufzuteilen. Doch dazu kam es nicht. Die Stadt wehrte sich gegen den Beschluss und erreichte zunächst dessen Aussetzung. 1975 erklärte das Landesverfassungsgericht die gesetzlichen Regelungen zur Auflösung Meerbuschs für nichtig, 1976 bestätigte der Landtag schließlich den Fortbestand der Stadt. Wie es zur kommunalen Neugliederung kam und mit welchen Mitteln Meerbusch um seine Selbstständigkeit kämpfte, erläutert Stadtarchivar Michael Regenbrecht bei einem Vortrag des Heimatkreises. 📅 Donnerstag, 15. Oktober 2026 Für alle, die sich für Meerbuscher Geschichte interessieren, dürfte dieser Abend besonders spannend sein. |
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Das Grabmal Franke – ein Künstlergrab mit besonderer Geschichte
Auf dem Strümper Friedhof befindet sich das Grab von Karl und Maria Franke, zwei Künstlern, die das kulturelle Leben Meerbuschs über viele Jahre mitgeprägt haben. Auch ihr Grabstein ist ein Kunstwerk – und seine Geschichte ist ungewöhnlich. Die 145 Zentimeter hohe Sandsteinstele wurde von Karl Franke geschaffen und zeigt im oberen Bereich einen herabfliegenden Engel mit gesenkter Posaune. Dieses alte christliche Motiv steht für Auferstehung und das Jüngste Gericht: Der Engel ruft die Toten aus dem Schlaf. Ein angedeutetes Kreuz zieht sich als Relief über die rechte Seite des Steins. Ursprünglich hatte Karl Franke die Stele für ein anderes Grab geschaffen. Nachdem dieses aufgegeben worden war, übernahm die Familie Franke den Stein. Sein Sohn, der Bildhauer Michael Franke, arbeitete ihn später für das Grab seiner Eltern um. So wurde aus einem Werk Karl Frankes schließlich sein eigenes Grabmal und das seiner Frau Maria. Karl Franke (1917–1996) studierte ab 1937 bei Joseph Enseling an der Düsseldorfer Kunstakademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sein Studium bei Ewald Mataré fort und wurde 1953 dessen Meisterschüler. Der Einfluss Matarés ist auch in der stilisierten, ornamentalen Gestaltung des Grabsteins zu erkennen. Viele Arbeiten Frankes finden sich bis heute in Meerbusch. Er schuf unter anderem das Priestergrab auf dem Strümper Friedhof und das Grabmal seines Lehrers Ewald Mataré auf dem Büdericher Friedhof. Auch der Engel über der Tür der dortigen Friedhofskapelle stammt von ihm. Weitere sakrale Werke befinden sich in St. Franziskus in Strümp, St. Pankratius in Bösinghoven und in der Ossumer Kapelle. Auch Maria Franke (1913–2009) war Künstlerin. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf arbeitete sie als Malerin. Gemeinsam mit ihrem Mann gehörte sie 1978 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Meerbuscher Künstler e.V. Die Projektgruppe, die sich mit den erhaltenswerten Grabmalen auf Meerbuscher Friedhöfen beschäftigt hat, bewertet das Grabmal Franke insbesondere aus künstlerischen Gründen als erhaltenswert und empfiehlt seine Unterschutzstellung sowie die Aufnahme in die Denkmalliste der Stadt Meerbusch. 📍 Strümper Friedhof |
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ZEIT – die große Unbekannte
📅 Sonntag, 30. August 2026 |
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Unsere Satzung wurde aktualisiertAuf der Mitgliederversammlung wurde eine Änderung unserer Vereinssatzung beschlossen. Damit wurde der Satzungstext vor allem an die heutige Kommunikation per E-Mail angepasst. Wo bisher eine „schriftliche“ Erklärung verlangt wurde, ist künftig die „Textform“ ausreichend. Damit können entsprechende Erklärungen auch beispielsweise per E-Mail erfolgen. Neu geregelt wurde außerdem der Umgang mit Mitgliederdaten bei unseren Veranstaltungen und Reisen. Die dafür zuständigen Mitglieder des Vorstands und Beirats dürfen Namen und Vornamen einsehen, soweit dies zur Feststellung der Mitgliedschaft erforderlich ist. Mit der Übermittlung ihrer E-Mail-Adresse stimmen Mitglieder außerdem der elektronischen Zusendung von Vereinsmitteilungen zu. Der Verwendung personenbezogener Daten kann jederzeit widersprochen werden. Die aktuelle Satzung haben wir auf unserer Website veröffentlicht. |
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Zeit bestimmt unseren Alltag und bleibt doch eines der rätselhaftesten Phänomene überhaupt. Mal vergeht sie quälend langsam, mal viel zu schnell. In einer gemeinsamen Veranstaltung des Meerbuscher Kulturkreises und der Ev. Gemeindestiftung Lank nähern sich Texte und Musik diesem besonderen Thema auf nachdenkliche und humorvolle Weise.
Ein Abend im Mataré-Haus
Am Denkmaltag 2026 in die Heidbergmühle in Lank-Latum?
„Voyage, Voyage“ – Reiseerinnerungen in Malerei und Fotografie
Kreativität macht glücklich – Kreativtage in Osterath