Kulturkreis Meerbusch

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Die Düsseldorfer Innenstadt befindet sich seit Jahren in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Alte Architektur wird zunehmend durch neue und moderne Ideen ergänzt oder auch ersetzt. Viele Informationen zu diesen schon vollzogenen und noch bevorstehenden Veränderungen des Stadtbildes konnten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweistündigen Rundganges von dem kompetenten und eloquenten Kunst-und Architekturhistoriker, Herrn Klaus Siepmann erfahren.

Nach dem Treffen am Dreischeibenhaus wurde die städtebauliche Entwicklung zwischen Kaufhof, Parkhotel, Opernhaus und Köbogen sehr facettenreich erläutert. Der alte und der neue Teil des Hofgarten, das angrenzende, gerade frisch renoviert Schauspielhaus und das Ingenhovental sowie der gerade umgestaltete Gustaf-Gründgens-Platz wurden ebenso bestaunt wie die schon in ihrer neuen Struktur erkennbare Schadowstrasse mit der Wehrhahnlinie.

An Hand zahlreicher historischer Aufnahmen erläuterte Herr Siepmann immer wieder sehr anschaulich die unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Elemente über die letzten Jahrzehnte bis zur heutigen Gestaltung. Nach einem Besuch im Hofgarten und der neuen Wasserführung der Düssel endete die Runde wieder am Dreischeibenhaus. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie einen wirklich interessanten und abwechslungsreichen Einblick in die Entwicklungsgeschichte sowie der aktuell geplanten Neuerungen der Düsseldorfer Innenstadt vermittelt bekamen.

 Dr. Thomas Wolff

Freigegeben in Neues vom MKK

Die Hochhausarchitektur hat in Düsseldorf eine lange Tradition. Davon konnte sich der MKK einmal mehr überzeugen bei einem Spaziergang unter der Führung von Herrn Siepmann, der uns als Kunst- und Architekturhistoriker auf den Charakter der einzelnen Häuser und die Architekturlandschaft im Ganzen aufmerksam gemacht hat.

Begonnen haben wir den Rundgang im Medienhafen am/im DOCK-Haus in der obersten Etage. Von dort hat man einen sehr guten Überblick über das ganze Areal und weit über die Stadt. Besonders spannend sind die Plätze zwischen den einzelnen Riesen und die Blickachsen, die den Blick wie selbstverständlich auf die Besonderheiten, wie z. B. den Uhrenturm der alten Plangemühle oder durch die einzelnen Brücken bis zu St. Lambertus und weiter zu den Hochhäusern im
Norden der Stadt lenken.

Das Mannesmann-Hochhaus hat in der Zeit seiner Entstehung für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Durch die sensible Architektur fügt es sich wunderbar in die alte Bausubstanz am Mannesmannufer ein. Reine Jugendstil-Häuser auf der Berger Straße mußten dafür allerdings weichen. Die Lücke ist geblieben. Wir haben so viele Details über die einzelnen Bauten vom DOCK-Haus bis zum Stadtmuseum in der Berger Straße erfahren, daß uns der Kopf schwirrte und die Zeit davon gelaufen war.

Leider konnten wir dadurch unser Ziel - das Drei-Scheiben-Haus - nicht mehr an diesemTag erreichen. Somit gingen wir einem Kaffee im Phönix-Restaurant und der Auffahrt in den 14. Stock verlustig. Verzichten mußten wir daher auch auf den wunderbaren weiten Blick auf den Hofgarten mit den angrenzenden Stadtteilen. Ein Trost ist vielleicht, dass man hier oben ab Mitte November Glühwein trinken kann.

Stefania Schnorbus

Die Bilder wurden uns von Herrn Hüchgtebrock zur Verfügung gestellt.

Freigegeben in Neues vom MKK

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