Kulturkreis Meerbusch

Montag, 03 Dezember 2018 20:13

Mit dem MKK nach Rumänien (14.- 20.10.2018)

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Eine Reise in eine andere Welt: Mit dem MKK nach Rumänien (14.- 20.10.2018)

Der Meerbuscher Kulturkreis ist bekannt für manch außergewöhnliches Reiseziel, und in diesem Jahr wurde diese Tradition fortgesetzt mit einer Begegnungsreise nach Rumänien. Der Name dieses Landes löst ganz unterschiedliche Assoziationen aus: Trieb da nicht Dracula sein Unwesen, unvergesslich festgehalten in Roman Polanskis Film „Tanz der Vampire“? Baute da nicht der ebenfalls berüchtigte Diktator Nicolae Ceauşescu seinen riesigen Palast? Und gibt es da nicht die sprichwörtliche Walachei Alles richtig. Aber sonst? Für die meisten der 21 MKK-Reisenden war Rumänien ein unbekanntes Land, das es zu entdecken galt. Was auch geschah!

So, 14.10.18: Anreise nach Bukarest – Oper – Museum

Am 1. Tag ging es per Flugzeug über Frankfurt nach Bukarest, der rumänischen Hauptstadt. Am Flughafen erwartete uns unser rumänischer Reiseleiter Aurelian Varvara, unser perfekter örtlicher Begleiter für die kommende Woche. In Taxis ging es zum Hotel (der eigentlich vorgesehene Reisebus steckte im Stau!) und nach einem frühen landestypischen Abendessen erlebte ein Teil der Gruppe das erste Highlight dieser Reise: Eine Aufführung der Oper „Don Carlos“ von Giuseppe Verdi in der schönen Bukarester Oper. Ein anderer Teil der Gruppe zog einen Besuch des Kunstmuseums vor, wo einer Mitreisenden ein großer Wunsch erfüllt wurde: Sie konnte dort ein Gemälde ihres Urgroßvaters sehen, der von König Karol Ende des 19. Jh.s nach Rumänien geholt worden war, um die Landbevölkerung zu malen.

Mo, 15.10.18: Bukarest

Der 2. Tag begann mit der Fahrt zum Gebäude der Deutschen Botschaft, auf der wir wir einen ersten Eindruck von einer der größten Städte der Europäischen Union bekamen. Mit 1,9 Mio Einwohnern ist Bukarest eine Metropole, die an Wien oder Paris erinnert. Riesige Plätze (u.a. Platz der Freien Presse, Revolutionsplatz, Universitätsplatz), großzügige Boulevards, 7.000 pompöse Springbrunnenanlagen und eine kilometerlange Prachtstraße, länger als ihr Vorbild, die Champs-Elysées, zeugen vom Gigantismus Ceauşescus. Wir konnten aber auch viele schöne historische Gebäude bewundern, von denen jedoch manche dringend eine Renovierung benötigt hätte. Letzteres galt keineswegs für die wunderschönen alten Villen, die wir bei einem Spaziergang im Botschaftsviertel bewundern konnten. Sie stammten überwiegend aus der Zeit um 1900 und erfreuten uns mehr als jeder moderne Prachtbau.

Anschließend erwartete uns erneut ein architektonisches Kontrastprogramm, nämlich die Besichtigung des sog. „Volkspalastes“, den Ceauşescu Ende der 1980er Jahre errichten ließ. Dieses zweitgrößte Gebäude der Welt nach dem Pentagon ist ein Stein gewordener Größenwahn: Auf einer Grundfläche von 65.000 Quadratmetern finden sich mehr als 5.000 Räume, darunter Hallen mit einer Größe von 2.000 Quadratmetern. Der Bau beschäftigte 8 Jahre lang rund 20.000 Bauarbeiter und kostete die ungeheuerliche Summe von umgerech-net 3,3 Milliarden Dollar. Bei einem kleinen Imbiss in der Mittagssonne konnten wir uns von den gerade gesehenen Monstrositäten erholen. Der anschließende 90-minütige Spaziergang durch die Teile der Bukarester Altstadt, die den Kahlschlag Ceauşescus überstanden hatten, versöhnte uns dann wieder mit der rumänischen Metropole.

Nach einem frühen, sehr reichhaltigen und schmackhaften Abendessen im traditionsreichen Restaurant „Carni cu bere" ging es per Bus zum Flughafen und wenig später saßen wir schon wieder im Flugzeug, das uns in den Norden des Landes nach Suceava brachte. Mit dem Bus erreichten wir gegen Mitternacht einen Ort, der auf den schönen Namen Gura Humorului hört. Das dortige Hotel beherbergte uns die folgenden zwei Nächte.

Di, 16.10.18: Ei-Museum – Dampfeisenbahn – Kloster Moldovita und Suceavita 

Am 3. Tag stand eine ganz ungewöhnliche Besonderheit auf dem Programm: das Ei-Museum im Dorf Vama (Bukowina). Man stelle sich ein verwinkeltes Holzhaus vor, dessen kleine Räume bis in den letzten Winkel gefüllt sind mit Kunstwerken in Ei-Form. Mit unglaublicher Präzision und Kunstfertigkeit sind in dieser Region seit Jahrhunderten Ostereier verziert worden. Doch das Museum zeigt auch Eier aus aller Welt, insgesamt über 3.000, und zwar nicht nur Eier von Hühnern, Enten und Gänsen, sondern auch von Exoten wie Strauße, Emus, Nandus, Schildkröten, Krokodile und Flamingos und Winzlinge wie Tauben oder Spatzen.

Es gibt Eier mit venezianischen Masken, russischen Ikonen und Eier aus Bali. Mit Hilfe verschiedenster Materialien, wie Holz, Keramik, Glas, Porzellan oder Edelstein wurden die Eier in fantastische Kunstwerke verwandelt.

Nach so viel Kunst ging es hinaus in die Natur. Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir mit einer historischen Dampfeisenbahn, der letzten echten Waldbahn der Karpaten, von Moldovita nach Argel und wieder zurück. Unterwegs genossen wir die schöne Landschaft und erlebten, wie zwei Kühe vor der Lokomotive herliefen und partout das Gleis nicht verlassen wollten. Nach mehreren hundert Metern war ihnen das Ganze aber wohl zu anstrengend; sie sprangen vom Gleis und schauten der Bahn vorwurfsvoll nach.

Am Nachmittag besuchten wir das erste der berühmten Moldau-Klöster aus dem 15. und 16. Jahrhundert, das Kloster Moldovita. Die Moldaukloster sind sowohl außen als auch innen über und über mit Fresken verziert, die als Meisterwerke der byzantinischen Kunst gelten und in Europa einmalig sind. In Moldovita erläuterte uns eine sehr engagierte Nonne detail-liert die Bedeutung der einzelnen Bilder. Ganz ähnlich in Baustil und Bemalung ist das Kloster Suceavita, das wir uns im Anschluss ansahen.

Mi, 17.10.18: Kloster Voronet – Bicaz-Klamm – Lacul Roşu (Roter See)

Am 4. Tag komplettierten wir die Klosterbesichtigungen mit dem Kloster Voronet. Dessen Fresken haben einen unverwechselbaren blauen Hintergrund, der als das „Blau von Voronet“ weit über die Grenzen Rumäniens bekannt geworden ist.

Mit dem Bus ging es dann durch die wunderschöne Landschaft der Bukowina Richtung Süden nach Siebenbürgen. Während Aurelian wirklich alle unsere Fragen zur Geographie, Wirtschaft, Politik, Natur und Kultur Rumäniens beantwortete, konnten wir vom Busfenster aus beobachten, wie sich der Stil der kleinen Bauernhäuser, die dicht an dicht in den Straßen-dörfern nebeneinander standen, je nach Region veränderte. Gegen Mittag erreichten wir die enge Bicaz-Klamm, eine etwa 10 km lange Schlucht durch die Ost-Karpaten. Direkt an der Straße streben schroffe Steilwände bis zu 300 Meter nahezu senkrecht in die Höhe und schaffen ein fantastisches Landschaftsbild. Ein kleiner Spaziergang in dieser imposanten Umgebung tat nach der langen Busfahrt gut und das schmackhafte Mittagessen in einem idyllisch gelegenen Restaurant war eine willkommene Stärkung.

Weiter ging es zum Lacul Roşu. Der „Rote See“, am Ende der Bicaz-Klamm gelegen, entstand 1837 durch einen massiven Felsrutsch, der nicht nur Erdreich, sondern gleich einen ganzen Wald mit sich riss. Sein Name bezieht sich auf die mal mehr, mal weniger starke Färbung durch Eisenoxide. Ein kurzer Stopp am See bescherte uns eine landestypische Gebäckspezialität: den Baumstrietzel. Der Teig für diesen Kuchen wird spiralförmig über ein Stück Holz (meist Ahorn) gewickelt und nach dem Backen über offenem Feuer wie Baumrinde abgeschält. Lecker!

Nun ging unsere Fahrt ohne längere Aufenthalte weiter durch Siebenbürgen und am frühen Abend erreichten wir Brașov, das frühere Kronstadt, das zu Beginn des 13. Jahrhunderts vom Deutschen Orden als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen „Corona“ gegründet worden war. Kronstadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten.

Do, 18.10.18: Schloss Bran – Brasov (Kronstadt)

Doch bevor wir Brașov in Augenschein nahmen, besuchten wir am 5. Tag (Do, 18.10.) das nur 30 km entfernte Schloss Bran, wo angeblich Dracula sein Unwesen getrieben haben soll. Es handelt sich um eine schöne, gut erhaltene bzw. restaurierte Burg aus dem 14. Jh., deren Anblick ungetrübte Freude machen würde, wenn nicht buchstäblich in jedem Zimmer mindestens zwei (meist mehr) künstliche Spinnweben aus Plastik Gruselstimmung verbreiten würden. Diese Burg wird als „Draculaschloss“ präsentiert, da es dessen Beschreibung in Bram Stokers Roman „Dracula“ (erschienen 1897) ähnelt. Das historische Vorbild der Romanfigur, der walachische Fürst Vlad III. Drăculea, hat das Schloss aber wahrscheinlich nie betreten. Zurück in Brașov hatten wir Zeit für einen Mittagsimbiss in der Sonne, bevor uns ein junger, ortskundiger Stadtführer die Schönheiten des alten Kronstadt nahebrachte. Da er im Bauwesen tätig war, erfuhren wir zahlreiche Details über die Renovierung bzw. Restaurierung von Gebäuden und Plätzen. Die damit verbundenen Schwierigkeiten (Geldmangel und Auflagen des Denkmalschutzes) kamen uns sehr bekannt vor.

Das anschließende kleine Konzert in der 1477 erbauten evangelischen Schwarzen Kirche von Brașov, der größten gotische Kirche Osteuropas und Wahrzeichen der Stadt, sollte, jedenfalls für Musikliebhaber, einer der Höhepunkte der Reise werden. Der Organist Steffen Schlandt erläuterte uns die berühmte Orgel der Schwarzen Kirche, die größte der über 140 Orgeln der Berliner Orgelbauerfamilie Buchholz. Sie hat bei vier Manualen und Pedal 63 Register, und was das für den Klang bedeutet, führte uns der Organist bravourös vor.

Der weitere Nachmittag stand zur freien Verfügung und abends traf man sich wieder einmal zum typisch rumänischen Abendessen, das aus einer großen Portion Suppe, einem ebenfalls reichhaltigen Hauptgang mit viel Fleisch, Gemüse und Polenta sowie einem köstlichen Apfelstrudel mit Sahne bestand. (Wer abnehmen wollte, war hier falsch!)

Fr, 19.10.18: Sighișoara (Schäßburg) – Biertan (Birthälm) – Sibiu (Hermannstadt)

Der 6. Tag war leider schon der vorletzte unserer interessanten Reise. Wir verließen am Morgen Brașov und fuhren durch das Siebenbürgische Hochland bis nach Sighișoara (dt. Schäßburg), einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, in dem, so die Stadtwerbung, fast alles noch so ist, wie es um 1200 war, als sich vor allem deutsche Einwanderer, die Siebenbürger Sachsen, hier niederließen. Nun ja, alles ist sicher nicht mehr so wie vor 800 Jahren, aber viele Gebäude des früheren Schäßburg sind tatsächlich noch vorhanden und sehr gut erhalten und beim Spaziergang durch Aurelians Heimatstadt wurde uns auch klar, warum die Altstadt von Sighișoara seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Ein besonderer Höhepunkt dieses Tages war der Besuch der Bergschule, die nicht umsonst so heißt, da eine sehr steile „Schülertreppe“ zum hoch (429 m ü.d.M.) gelegenen Gebäude führt. Die von den Siebenbürger Sachsen gegründete Schule wurde 1522 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte erlebt. Heute heißt sie „Theoretisches Lyzeum Joseph Haltrich“, ist ein Gymnasium für Mädchen und Jungen und Partnerschule der Bundesrepublik Deutschland. In dieser Schule arbeitet Aurelians Ehefrau als Deutschlehrerin und so hatten wir das Vergnügen, mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 in ihrem Klassenraum über die verschiedensten Themen sprechen zu können. Neben der Offenheit der Jugendlichen beeindruckten uns ihre zum Teil hervorragenden Deutschkenntnisse.

Von der Schule zur ev. Kirche waren es nur wenige Schritte. Die Schäßburger Bergkirche (1429 bis 1488 erbaut) ist eine gotische Hallenkirche, die weithin sichtbar auf dem Plateau des Schulbergs steht. Neben dem Stundturm ist sie ein Wahrzeichen der Stadt. Nach der Besichtigung der Kirche nahmen wir nicht die steile „Schülertreppe“, sondern stiegen die Stufen des terrassenartig angelegten Friedhofs mit seinen z.T. imposanten Grabanla-gen zum Marktplatz hinab. Dort angekommen, gab es ein rumänisches Bier zur Erfrischung und danach ging es per Bus weiter nach Biertan.

Biertan (dt. Birthälm), heute eine Gemeinde von 2500 Einwohnern (Stand 2011), ist berühmt für seine Kirchenburg aus dem 14./15. Jahrhundert, die 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir konnten hier ein weiteres Orgelkonzert mit der Organistin Liv Müller genießen. Gegen Abend erreichten wir dann Sibiu (dt. Hermannstadt), die letzte Station unserer Reise. Schon der Ort unseres Abendessens, das Restaurant „Hermania“, machte deutlich, dass wir uns in einer traditionsreichen Stadt befanden: Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1878, war seit 1934 Sitz des Musikvereins „Hermania“ und von 1949 bis 2004 Sitz der Philharmonie Sibiu. Aber Sibiu ist viel älter: Vermutlich 1147 erreichten die ersten deutschen Siedler die Gegend und ließen sich auf dem Hügel über dem Zibin-Fluss, der heutigen Oberstadt, nieder.

Sa, 20.10.18: Sibiu (Hermannstadt) – Christian (Grossau)

Am 7. und letzten Tag unserer Rumänienreise lernten wir auf einem Stadtrundgang durch Sibiu die vielen Sehenswürdigkeiten kennen, die diese schöne Stadt zu bieten hat. Mittlerweile sind auch viele der historischen Gebäude mit finanzieller Hilfe aus Deutschland und Österreich restauriert. Sibiu, das 2007 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt wurde, hatte von jeher den Ruf eines kulturellen und geistlichen Zentrums. Hier haben der ev. Bischof der Siebenbürger Sachsen und der orthodoxe Metropolit von Siebenbürgen ihren Sitz. Zwei Konfessionen (evangelisch/ lutherisch und orthodox) bilden hier ihre Geistlichen aus. Bereits 1788 wurde hier das erste Theater errichtet. Die erste Filmaufführung fand bereits 1898 statt. Heute studieren in Sibiu mehr als 12.000 Studenten an 38 Fakultäten. Zirka 12 % der Einwoh-ner haben einen Hochschulabschluss.

Beeindruckt von so viel Kultur fuhren wir ins wenige Kilometer entfernte Christian (dt. Grossau), wo uns wiederum ein Kontrastprogramm in zwei Teilen erwartete. Der erste Teil war ein „Transsilvanien-Fest“ mit dem Namen „Speck und Zwiebeln“. Wir stellten fest, dass es sich um eine private Initiative mit dem Namen „Eat local“ handelte, die sich zum Ziel gesetzt hat, die örtlichen Produzenten von Lebensmitteln zu stärken und die regio-nalen Produkte zu wohlschmeckenden Gerichten zu verarbeiten. Davon konnten wir uns vor Ort überzeugen: Im großen Garten neben der Kirchenburg Grossau war ein Buffet mit Suppe, Fleisch, Gemüse, Brotscheiben mit unterschiedlichen Belägen und Nachspeisen aufgebaut, wovon wir alle mit Genuss probierten. Ein köstlicher, nach Honig schmeckender Schnaps rundete die Mahlzeit ab.

Derart gestärkt machten wir unter fachkundiger Leitung eine kleine Dorftour und besuchten zunächst die ev. Wehrkirche und im Anschluss den direkt daneben liegenden „Speckturm“. In diesem Turm hingen tatsächlich Speckstreifen, aber auch Würste und Pfefferschoten an der Decke, und wir erfuhren, dass in früheren Zeiten jede Familie ihren eigenen, genau bemes-senen Platz für ihren Speckvorrat im Turm hatte und dass jeden Sonntag nach dem Kirchgang die für die Woche nötige Speckration abgeschnitten wurde. Kontrastprogramm Nr. 2 war eine Pflegestation für verletzte oder erkrankte Störche. Da es immer wieder vorkam, dass Jungstörche sich das Bein brachen, weil sie aus dem Nest fielen, bei ersten Flugversuchen abstürzten oder sich in Hochspannungsleitungen verhedderten, gründete die studierte Ökologin Miruna Gritu in privater Initiative die Vereinigung „Freunde der Störche“ in Grossau und mittlerweile überwintern hier jedes Jahr bis zu 50 Störche, die, sobald sie gesund sind, in die Freiheit entlassen werden. Da Störche reine Fleischfresser sind und täglich ca. 500 Gramm Nahrung brauchen, ist dieser Samariterdienst ein teures Unterfangen. Wir waren beeindruckt und halfen mit Spenden.

Nun ging es zurück nach Sibiu. Unterwegs machten wir kurz Station auf dem Obst- und Gemüsemarkt von Sibiu und dann hieß es endgültig, Abschied zu nehmen von einem Land, das uns nach dieser intensiven Woche sehr viel näher gerückt war.

Gisela Saßmannshausen

 

 

 

Gelesen 285 mal Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 20:16

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