Kulturkreis Meerbusch

Donnerstag, 20. Juni 2024 22:59

Mitgliederversammlung 2024

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Am Sonntag, 16. Juni 2024 fand im Forum Wasserturm, Lank-Latum die Mitgliederversammlung des MKK statt. In der Bildergalerie unten finden Sie einige Impressionen.

Kulturprogramm "Oktett"

Es spielt ein Streicher-Ensemble, das beim diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" den ersten Preis gewonnen hat.

Das Oktett setzt sich zusammen aus Kindern und Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren: einem bestehenden Streichquartett (Elisabeth, Antonia, Arwen und Isabelle) und für das Bruch-Projekt hinzugekommenen Streichern (Caroline, Hannah, Oskar und Leo). Die Kinder und Jugendlichen kennen sich aus dem Kinderorchester NRW, dem LJO NRW und den Orchestern von Dortmund Musik. Sie hatten teilweise dieselbe erste Geigenlehrerin oder haben schon in anderen Kombinationen miteinander Kammermusik gemacht. Sie sind beim Musizieren und privat ein fröhliches Oktett und haben die Proben mit Achim Fiedler und Franziska Früh sehr genossen. Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend Musiziert“ wurde das Oktett im Bundeswettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet und trat beim Preisträgerkonzert am 9. Juni in der Kölner Philharmonie auf.

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Rede des 1. Vorsitzenden

Rede des Vorsitzenden des Meerbuscher Kulturkreises anlässlich der Mitgliederversammlung des MKK am 16.06.2024

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Mitglieder des Meerbuscher Kulturkreises,

auf der letzten Mitgliederversammlung fast genau vor einem Jahr habe ich noch zurückgeblickt auf die auch für den Meerbuscher Kulturkreis sehr belastende Zeit der Corona-Pandemie. Ich habe in meiner Rede die Frage gestellt, ob wir uns genauso unbekümmert begegnen und umarmen werden wie vor Corona. Ich habe den Eindruck, die Zeit der Belastungen ist vergessen, wir wenden uns wieder wie vor Corona dem Alltag zu. Aber es sind neue Belastungen auf uns zugekommen. Ich erwähne nur die Kriege in der Ukraine und in Gaza mit all ihren schrecklichen Auswirkungen und die Klimaveränderungen, die wir hautnah spüren.
In solchen Zeiten sehnen sich die Menschen umso mehr nach Stabilität, positiven sozialen Beziehungen und Zusammenhalt. All dies bietet der MKK und so ist es kein Wunder, dass die Zahl unserer Mitglieder auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist. Es hat sich gezeigt, dass der Meerbuscher Kulturkreis insbesondere für ältere Menschen sehr interessant ist. In den zahlreichen Kulturveranstaltungen einschließlich der Kulturreisen lernen sie andere Menschen mit ähnlichen Interessen kennen. Wir brauchen also, um glücklich zu sein, andere Menschen, wir brauchen das Gespräch, wir brauchen das gemeinsame Erlebnis. Der Meerbuscher Kulturkreis ist deshalb auch eine soziale Einrichtung.
Satzungsgemäß gab es 5 Abgänge wegen nicht gezahlter Beiträge, 3 Mitglieder sind verstorben und 17 meist aus Altersgründen ausgetreten. Während wir am 18.6.2023 346 Mitglieder zählten, konnten wir in diesem Jahr die Zahl der Mitglieder auf 372 anheben.
Das letzte Jahr hat uns vom Vorstand sehr gefordert. Denn der Internetauftritt musste und muss überarbeitet werden, weil das bisher genutzte Programm veraltet ist. Unser Vorstandsmitglied Monika Zehmisch, die für die Webseite verantwortlich zeichnet, musste feststellen, dass nicht nur das Programm nicht mehr brauchbar ist, sondern auch inhaltlich vieles überholt ist und neugestaltet werden muss. Wir hatten deshalb unseren langjährigen Webdesigner beauftragt, die notwendigen Arbeiten zu erledi-gen. Leider kam er wohl aus persönlichen Gründen nicht dazu, mit der Umsetzung des Auftrages zu beginnen, so dass wir das Auftragsverhältnis Anfang dieses Jahres nach Abmahnung fristlos beenden mussten. Glücklicherweise haben wir einen sehr kompetenten Nachfolger gefunden, der bereits mit der Überarbeitung der Website begonnen hat. Erste Einblicke konnten wir bereits nehmen. Wir werden Sie, sehr verehrte Damen und Herren, selbstverständlich informieren, sobald die neue Website online geht, was wir uns noch für dieses Jahr erhoffen. Unser Ziel ist es, auf dieser Website über unsere Aktivitäten zu berichten und Ihnen eine attraktive Anlaufstelle für das kulturelle Leben in Meerbusch zu bieten.
Über unsere Webseite konnte bisher auch eine umfangreiche, von unserem früheren Beiratsmitglied Ludwig Petry erstellte Denkmalgalerie und eine weitere Galerie der besonderen Grabmale in Meerbusch aufgerufen werden. Diese beiden Galerien werden wir leider nicht auf die neue Website migrieren können. Wir müssten sehr viel Geld investieren, um sie auf das neue System zu konvertieren. Allerdings haben wir sämtliches Datenmaterial gesichert, falls sich in Zukunft eine andere Option ergibt. Außerdem werden wir Ihnen, beispielsweise in unserem Newsletter, regelmäßig Denkmäler und Grabmale in Meerbusch vorstellen, so dass diese Wissenssammlung nicht verloren geht. Apropos Newsletter: Mit vereinten Kräften versuchen wir, unseren Newsletter nun immer monatlich zu versenden. Sollten Sie diesen Newsletter, der gespickt ist mit Informationen, Ankündigungen und Berichten, noch nicht erhalten, so abonnieren sie ihn auf unserer Website unter www.meerbuscher-kulturkreis.de/newsletter.
Außerdem stehen wir in einem engen Austausch mit der Stadt Meerbusch, die auch an verschiedenen Projekten im Zusammenhang mit Denkmälern arbeitet. Wir hoffen, dass es so zu einer sachgerechten Lösung kommen kann.
Für den MKK hat der Denkmalschutz nämlich eine hohe Bedeutung. Früher hat Herr Petry die Denkmalliste und die Galerie der Grabmale als Vorsitzender des Ortskuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erstellt und gepflegt. Als das Ortskuratorium aufgelöst wurde, hat der Meerbuscher Kulturkreis die Listen übernommen. Warum haben wir das getan? Denkmalschutz trägt zum einen dazu bei, das kulturelle Erbe einer Region zu bewahren. Denkmalschutz ist aber auch ein Teil der Erhaltung unserer Lebensqualität. Historische Gebäude und Denkmäler prägen das Stadtbild und tragen zur Identität einer Gemeinschaft bei.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit Ludwig Petry sehr herzlich für seinen jahrelangen Einsatz für den Denkmalschutz und seine Mitarbeit im Beirat (seit 2007) danken. Wir bedauern, dass Du, lieber Ludwig, aus Altersgründen Deine Ämter niedergelegt hast. Du hast Dich immer mit großer Leidenschaft nicht nur für den Denkmalschutz engagiert, sondern auch für andere Themen, wie z.B. die Betreuung von Asylbewerbern im künstlerischen Bereich oder die Planungen zum Kunstpfad Latumer See. Du bist und bleibst ein fester Bestandteil unserer Annalen. Steffi Valentin wird Dir ein kleines Geschenk überreichen, damit Du gemeinsam mit Deiner Frau Ilse einmal die vielen Jahre des Einsatzes für den Meerbuscher Kulturkreis Revue passieren lassen kannst.
Ausgeschieden ist im ablaufenden Berichtsjahr auch Franz-Josef Radmacher, der das Bindeglied zwischen dem Heimatkreis und dem Meerbuscher Kulturkreis war und viele Anregungen in unsere Kulturarbeit gebracht hat.
Ein Thema, das uns seit vielen Jahren beschäftigt und mit dem wir uns auch im vergangenen Jahr auseinandergesetzt haben, ist der Kunstpfad Latumer See. Ich will heute nicht die Geschichte der Entwicklung dieses Kunstpfades wiederholen. Es war eine Zeit der großen Pläne und der nachfolgenden Erkenntnis, dass häufig Träume dann schwer zu realisieren sind, wenn das notwendige Geld fehlt. In diesen Tagen wird endlich eine Großplastik des verstorbenen Meerbuscher Künstlers Will Brüll von dessen Wohnort in Osterath an den Latumer See disloziert; der Standort liegt fest; die notwendige Zustimmung des Kuratoriums der Brüll-Houfer-Stiftung liegt vor; die Stadt wird die Arbeiten übernehmen. Es kann also losgehen.
Wir hatten auch in Aussicht, 2 Großplastiken eines namhaften und ebenfalls verstorbenen Düsseldorfer Künstlers leihweise auf dem Kunstpfad Latumer See aufstellen zu können. Die Stadt hat sich bereit erklärt, die Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen; der Meerbuscher Kulturkreis sollte den Leihvertrag abschließen. Die Verhandlungen mit der Familie des Künstlers stocken aber zurzeit, weil die Familie eine versicherungs-mäßige Absicherung der Großplastiken vor Vandalismus erreichen möchte, die wir aus finanziellen Gründen nicht bieten können.
Lassen Sie mich noch kurz etwas zur Brüllmühle sagen. Es soll mal wieder ein Investor an der Mühle interessiert sein, der auch bereit sein soll, die Mühle für eine längere Zeit der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das ist alles noch nebulös und nicht spruchreif. Eine Lösung zeichnet sich aber hinsichtlich der Frage ab, ob die über 5000 Kunstwerke von Will Brüll – oder wenigstens ein Teil davon - zugunsten der Brüll-Houfer-Stiftung verkauft werden können. Wenn es mit dem Investor nichts wird, soll ein Brüll-Museum eröffnet werden, zu dessen Gunsten und Finanzierung auch Kunstwerke von Brüll ohne summenmäßige Begrenzung verkauft werden können. Der Meerbuscher Kulturkreis hat der Stadt für die Realisierung seine personelle Unterstützung zugesagt.
Aus den vielen Veranstaltungen, die im letzten Jahr durchgeführt worden sind und auf eine große Resonanz stießen, möchte ich exemplarisch nur einige wenige hervorheben.

In jedem Jahr bieten wir unseren Mitgliedern und der breiten Öffentlichkeit einen Kulturstammtisch an. Ende letzten Jahres war es ein Gespräch mit der bekannten Meerbuscher Künstlerin Erika Danes. Die Gesprächsführung lag bei Monika Götz. Es war ein kurzweiliges Gespräch; wir haben viel von der Künstlerin erfahren. Anschließend erfuhren wir leider auch, dass Frau Götz aus Altersgründen nicht mehr für den Kulturstammtisch zur Verfügung steht. Ich nehme deshalb diese Mitgliederversammlung zum Anlass, mich bei Dir, liebe Monika Götz, ganz ganz herzlich für 13 Jahre Moderation von zahlreichen Kulturstammtischen zu bedanken, wobei die Gesprächsteilnehmer ja nicht immer ganz einfach waren. Du hast die Gesprächsführung immer super gemeistert. Außerdem: als freie Redakteurin der RP lag und liegt Dir die Kunst und die Kultur besonders am Herzen. Und deshalb hast Du immer sehr empathisch über den MKK berichtet. Auch dafür einmal ein herzliches Dankeschön. Und ich füge hinzu, was wäre die Kulturberichterstattung der RP ohne Dich? Ein kleiner Blumenstrauß soll ein Dankeschön für Deinen jahrlangen Einsatz sein. Wir zählen aber hinsichtlich der Berichterstattung weiterhin auf Dich.

In diesem Jahr wurde der Kulturstammtisch mit dem Osterather Künstler Michael Vogt gestaltet; Moderatorin war unsere Pressesprecherin Sigrid Müller-Emsters. Wie mir berichtet wurde, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Sehr interessant war der Besuch der Bunkerkirche in Düsseldorf-Heerdt, der stabilsten Kirche der Welt. Ursprünglich eine katholische Kirche, wurde sie später übernommen von der koptisch-orthodoxen Gemeinde Düsseldorf. Wer sind die Kopten? Sie sind Christen. Ihre christliche Tradition beginnt im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung in Ägypten. Der Evangelist und Apostel Markus gründete 62 n. Chr. in Ägypten die koptisch-orthodoxe Kirche. Geleitet wird die Kirche in Düsseldorf vom Priester Prof. Dr. Petrus Beshay. Übrigens müssen bei den Kopten die Priester verheiratet sein und Kinder haben. Es war interessant, in den koptischen Glauben Einblick zu nehmen und gleichzeitig den Bunker besichtigen zu können, der im 2. Weltkrieg Zufluchtsort vor Luftangriffen war.
Ganz im Gegensatz dazu stand unser Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in Schleiden in der Eifel. Die Ordensburg war zwischen 1936 und 1939 Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders und gilt nach den Parteitagsbauten in Nürnberg mit fast 100 ha bebauter Fläche als das größte erhaltene Beispiel der NS-Architektur in Deutschland. Die jungen Männer, die dort „ausgebildet“ wurden, waren meistens Mitte 20. Voraussetzung für den Besuch dieser Schule waren eine erste Bewährung in der Parteiarbeit, völlige körperliche Gesundheit, Arbeits- und Militärdienst sowie ein Abstammungsnachweis, welcher bis ins 18. Jahrhundert zurückreichte. Weiterhin mussten die Bewerber verheiratet sein, dagegen interessierten ihre schulischen Leistungen überhaupt nicht. Den Bewerbern war bei ihrem Eintritt versprochen worden, dass sie nach Abschluss der Ausbildung jedes Regierungs- und Verwaltungsamt in Deutschland bekleiden könnten. Es war erschreckend zu hören, wie im Dritten Reich junge Menschen ausgebildet wurden, um andere Menschen beherrschen zu können.
Im März dieses Jahres fand in Zusammenarbeit mit der VHS Meerbusch eine viertägige Schreibreise nach Worpswede statt. Unter der Überschrift: „Worpswede erleben und schreiben“ bot diese Schreibwerkstatt künstlerisch, kunst- und kunsthistorisch interessierten Menschen zahlreiche Anregungen, selbst kreativ zu werden. Wie mir Teilnehmer berichteten, waren die vier Tage durchaus anstrengend, aber auch sehr interessant. Danken möchte ich an dieser Stelle unserem Beiratsmitglied Frau Renate Winkler-Kalbas für die zeitintensive Vorbereitung und Durchführung dieser Reise. Am 30. Juli gibt es im Osterather Hof einen Vortrag über diese Reise und im November d.J. ist eine Fortsetzung der Schreibreise geplant. Näheres finden Sie in unserem Programm für das 2. Halbjahr 2024.
Ein besonderes Highlight zum Weihnachtsfest 2023 war der Besuch des Altenberger Domes und die dortige Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Sebastian Bach. Wer auf den harten Kirchenbänken sitzen musste, wurde durch das wunderschöne Konzert entschädigt.
Vor gut der Wochen fuhren wir unter der sachkundigen Leitung von Steffi Valentin und unterstützt von Felix Drewes zum Kröller-Müller Museum im Nationalpark De Hoge Veluwe in Otterlo in der Nähe von Arnheim. Neben der sehr schönen und interessanten Kunst in diesem Museum wurde diese Fahrt auch deshalb ein Highlight, weil uns unser Mitglied Jos Coenen, ein Urniederländer, vieles über die Niederlande, seine Städte, seine Kultur und seine Politik berichten konnte. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn Herr Coenen uns im Juni 2025 auf einer Mehrtagesreise in die Niederlande entführen wird.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
für Herbst letzten Jahres planten wir gemeinsam mit Herrn Kumor, dem früheren Inhaber der Reiseagentur A.R.T.E, eine Reise nach Montenegro. Mangels ausreichender Teilnehmerzahl konnte sie im Jahr 2023 nicht stattfinden, stattdessen flog eine 24köpfige Reisegruppe Anfang Mai dieses Jahres dorthin. Es war eine sehr schöne Reise in ein kleines Land. Montenegro liegt zwischen Kroatien und Albanien, ist so groß wie Schleswig-Holstein und hat nur 690.000 Einwohner. Seit 1999 war die DM offizielles Zahlungsmittel und mit Einführung des Euro der Euro, obwohl Montenegro noch nicht zur EU gehört. Es hat Berge von 2500 m Höhe, Skigebiete, Seen, Naturschutzgebiete und wunderschöne Küsten und Städte. Ich glaube sagen zu können: alle Teilnehmer waren begeistert.
Ein neues Reiseformat des MKK ist seit einigen Jahren die Kulturwanderreise. Ins Leben gerufen wurde sie von unserem Vorstandsmitglied Christa Ahrens-Wilke, die gemeinsam mit ihrem Mann und Beiratsmitglied Martin Wilke immer neue Wandergebiete entdeckt. Da wir ein Kulturverein sind, muss natürlich auch das kulturelle Erlebnis stimmen, wobei ja auch die vom Menschen gestaltete Natur und die Landschaft Teil unserer Kultur sind. Gemeinsam mit meiner Frau hatte Christa Ahrens-Wilke bereits im 1. HJ 2023 eine Kulturwanderreise nach Luxemburg organisiert; in der kommenden Woche geht es nach Bad Kissingen in die Rhön, wo neben einer Wanderung auch ein Konzertbesuch auf dem Programm steht. Wir dürfen gespannt sein.
Angebote für Tageswanderungen ergänzen das MKK-Programm. So wurde im April dieses Jahres beispielsweise der Naturpark Maas-Schwalm-Nette gemeinsam mit einem Wegescout erkundet.
Veranstaltungshöhepunkt im letzten Jahr war sicherlich die Japan-Soirée in der Festscheune Küppershof. Gemeinsam mit dem Freundeskreis der Städtepartnerschaft Meerbusch-Shijonawate und deren Leiterin Jurie Takagi konnten wir zusammen mit der japanischen Generalkonsulin Setsuko Kawahara aus Düsseldorf, der Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein e. V., Frau Pia Tomoko Meid, und unserem Bürgermeister Christian Bommers mit seiner Frau an einem wunderschönen Abend japanische Kultur in Form eines Konzerts mit japanischen Musikinstrumenten und einer Kimonovorführung erleben. Und auf den Tischen standen kunstvoll von Mitgliedern des Vorstandes unter fachkundiger Anleitung erstellte Ikebana-Blumengestecke. Alle Teilnehmer waren begeistert. Wir überlegen, ob wir nicht im kommenden Jahr eine Soirée unter das Thema Ukraine stellen, denn mit der dortigen Stadt Fastiv hat Meerbusch jüngst eine Partnerschaft begründet. Natürlich kann eine solche Soirée nur stattfinden, wenn in der Ukraine wieder Frieden eingekehrt ist. Eine Soirée, bei der Krieg mit Russland im Mittelpunkt steht, macht einfach keine Freude.
Wie in jedem Jahr will ich mich zum Abschluss sicherlich auch in Ihrer aller Namen ganz herzlich bei einer Reihe von Menschen bedanken, die sich in hervorragender Weise im MKK engagieren. Die Arbeit als Vorsitzender des MKK macht mir deshalb so großen Spaß, weil wir eine phantastische Truppe sind – ein Vorstand, der immer wieder neue Ideen hat und sie auch umsetzt und ein Beirat, dessen Mitglieder für Spezialaufgaben zur Verfügung stehen.

Da sind zunächst die Mitglieder des Vorstandes zu nennen, und allen voran Heribert Schween, unser erster stellvertretender Vorsitzender, ohne den im Verein nichts oder nur ganz wenig laufen würde und der sich mit unermüdlichem Einsatz und Organisationstalent um die großen und kleinen Dinge des Vereins kümmert. Ganz, ganz herzlichen Dank für Deinen Einsatz. Unsere Annalen sprechen davon, dass Du seit Anfang der 90iger Jahr Mitglied des Meerbuscher Kulturkreises bist, seit 2001 dessen erster stellv. Vorsitzender, aber bereits vor 2001 Mitglied im Vorstand des MKK und zuvor im Beirat warst. Damit bist Du sozusagen ein Urgestein des MKK. Du hattest vor der letzten Wahl des Vorstandes gezögert, ob Du erneut kandidieren solltest. Aber was wäre Dein Leben ohne den MKK und was wären wir ohne Dich? Deshalb wollen wir Dir für über 25jährige Mitgliedschaft im Vorstand ganz ganz herzlich gratulieren. Bei einem oder zwei Glas Wein kannst Du ja gemeinsam mit Deiner Beate über Deine bisherigen Jahre im Vorstand des MKK sinnieren und Dir hoffentlich sagen: ich mach weiter, soweit und sofern mich meine Füße tragen.

Gisela Saßmannshausen ist unsere zweite stellvertretende Vorsitzende und gleichzeitig Schatzmeisterin. Liebe Gisela, seit 3 Jahren kümmerst Du Dich neben weiteren Aufgaben auch um die Kasse, eine Tätigkeit, die in einem Verein nicht gerade beliebt ist. Vielleicht hat dieser oder jener von Ihnen einen freundlichen Anruf von unserer Schatzmeisterin bekommen, in dem sie Sie auf noch offene Beträge hinwies. Sie hakt also nach, ist unermüdlich bestrebt, die Kasse zu füllen und nicht unnütz zu leeren. Deshalb werden wird später hören: die Kasse ist in Schuss. Danke, dass Du – ich glaube – mit Begeisterung die Kasse führst.

Auch nicht so wirklich beliebt ist das Protokollführen. Deshalb gilt mein großer Dank unserer Schriftführerin Christa Ahrens-Wilke. Liebe Christa, ich bewundere Dich, wie zügig und genau Du die Protokolle erstellst. Und daneben managst Du auch noch Reisen zusammen mit Gisela Saßmannshausen, Steffi Valentin, Sigrid Müller-Emsters und meiner Frau Doris. Ich sagte bereits im letzten Jahr und wiederhole es: Du bist eine Powerfrau – und Du hast eine große Unterstützung in Deinem Mann Martin.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei Sigrid Müller-Emsters, unserer Pressesprecherin. Liebe Sigrid: Du liebst die Erstellung von Pressemitteilungen. Und man muss Dir nur sagen, wir müssen zu diesem oder jenem Punkt etwas in der Presse veröffentlichen: schon ist die Pressemitteilung, höchst sachkundig gefertigt, auf dem Weg. Zudem hast Du inzwischen auch den Kulturstammtisch übernommen. Ganz, ganz herzlichen Dank für Deinen Einsatz.

Ich danke ganz besonders Steffi Valentin, die seit 2004, also seit nunmehr 20 Jahren dem MKK-Vorstand angehört und eine Vielzahl von Museumsbesuchen, Konzerten, Tagestouren und Reisen organisiert hat und immer noch organisiert, an denen jedes Mal eine immer größere Anzahl von MKK-Mitgliedern, aber auch Gästen Gefallen findet. Und liebe Steffi: Manchmal erleben wir Dich – wie ich schon im letzten Jahr sagte - als reisender Wirbelwind. Mit immer neuen (Reise-)ideen belebst Du den MKK. Allein wenn ich daran denke, dass Du im zweiten Halbjahr 2024 zweimal hintereinander nach Paris fährst. So viele Interessenten – aber nur, weil Deine Werbung so ansprechend war. Und du pflegst sehr engagiert den Kontakt zu unseren Mitgliedern, auch und besonders zu denjenigen, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

Ein herzliches Dankeschön geht an unser Vorstandsmitglied Monika Zehmisch, die die Website pflegt und den Newsletter herausgibt. Als IT-Expertin hat sie uns so manches Mal bei technischen Problemen geholfen, so dass wir immer wieder - und ich sagte es bereits vor einem Jahr - feststellen: Monika, was wären wir IT-mäßig ohne Dich? Du bist sozusagen das IT-Gewissen des MKK. Herzlichen Dank, dass Du immer wieder Dein Fachwissen einbringst. Monika leitet auch das Redaktionsteam für den Newsletter und als Leiterin der „Kreativgruppe“ sorgt sie dafür, dass immer wieder gute Ideen entwickelt werden und der MKK nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich auf der Höhe der Zeit bleibt.

Ich möchte mich herzlich bedanken bei unserer früheren Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, die sich u.a. als Beiratsmitglied im Projekt „Kunstpfad Latumer See“ stark engagiert.

Nicht vergessen möchte ich unsere Beiratsmitglieder Thomas Cieslik und Martin Wilke. Thomas kümmert sich um musikalische Veranstaltungen sowie um Gestaltung und Druck des Programmflyers. Martin Wilke betreut mit Sachverstand Literaturabende, auf denen Künstler aus ihren Werken lesen. So kann Literatur auf sehr interessante Weise vermittelt werden. Außerdem organisiert er Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung und sorgt dafür, dass interessierte Menschen die landschaftlichen Schönheiten unserer Umgebung unter sachkundiger Führung kennenlernen können.

Meine Frau Doris organisiert gemeinsam mit Frau Ahrens-Wilke seit 2021 Kulturwanderreisen. Ich habe sozusagen hautnah erlebt, wieviel Arbeit mit solchen Reisen verbunden ist und möchte dafür herzlich „Danke“ sagen.

Ein besonderer Dank geht an Felix Drewes. Kurz nach seinem Eintritt in den MKK hat er sich für die Denkmalgalerie und die Galerie der Grabmäler interessiert und bald Kontakt mit Ludwig Petry aufgenommen. Es ist ein Glücksfall für den MKK, dass Felix sich nun um beide Galerien kümmert. Zudem gibt er fundierte Hinweise für die Überarbeitung der Webseite und organisiert auch eigene Veranstaltungen. Du, lieber Felix, bist eine Bereicherung für den MKK.

Ich danke Frau Renate Winkler-Kalbas, die für den Bereich Schreiben zuständig ist und nicht nur die Schreibreise nach Worpswede organsiert hat, sondern in Kooperation mit der Stadtbibliothek Kinder und Jugendliche an das Lesen heranführt. Es sind bereits Leseclubs entstanden, ein weiteres Ziel ist die Ausbildung zu „Literanauten“! Herzlichen Dank, Frau Winkler-Kalbas, für die Übernahme dieser immens wichtigen Aufgabe.

Eine Bereicherung für den MKK ist auch Ursula (Usch) Waaser. Sie hat im Beirat die Organisation von Besuchen wichtiger Kultureinrichtungen in Düsseldorf übernommen nach dem Motto, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Im kommenden Halbjahr hat sie ihr Augenmerk aber auch auf Kultureinrichtungen in anderen Städten in NRW gerichtet. Liebe Usch, herzlichen Dank für Deinen Einsatz.

Mein Dank gilt auch den übrigen Mitgliedern des Beirats für ihre Unterstützung, als da sind Ernst-Jürgen Kratz, mein Vorgänger im Amt des MKK-Vorsitzenden, Michael Krones als Vertreter der Meerbuscher Kulturverwaltung, Frau Dr. Karen Schomberg, Vorsitzende des Kulturausschusses und Georg Neuhausen, ihr Stellvertreter, der den Kontakt zum Heimatkreis und damit zu diesem für uns wichtigen Kooperationspartner hält, mit dem wir freundschaftlich verbunden sind.

Ein Dankeschön geht auch an die Presse für ihre sachgerechte und unterstützende Berichterstattung. Wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
Ich sagte zu Beginn: Corona ist vorbei. Das Leben geht mit den Einschränkungen, die uns die Kriege und der Klimawandel mit sich bringen, in vollen Zügen weiter. Mit großer Freude gestalten wir als MKK das kulturelle Leben in Meerbusch mit. Aber das tun wir ja nicht in erster Linie für uns selbst, sondern für alle Meerbuscher und natürlich besonders für die vielen Mitglieder, die uns durch ihre Jahresbeiträge und Spenden unterstützen und unser Programm erst möglich machen. Vielen Dank dafür, sehr verehrte Damen und Herren. Und übrigens: wer ein neues Mitglied erfolgreich wirbt, bekommt einen Gutschein über 10 € für eine beliebige Veranstaltung unseres Vereins. Das lohnt sich doch!

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Lothar Beseler

Gelesen 111 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 20. Juni 2024 23:31

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