Kulturkreis Meerbusch

Dienstag, 20 Februar 2018 19:32

MKK besucht Edouard Manet Ausstellung

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Edouard Manet Edouard Manet

2. Besuch der Ausstellung "Edouard Manet" im
Von der Heydt-Museum Wuppertal am 03.02.2018

Diesen zweiten Besuch konnten wir personell noch um weitere neun Personen aufstocken: Im November waren wir mit 42 Personen angereist, am 3.2. waren es 51! Ich habe kurzfristig aus der Warteliste noch eine 3. Führung buchen können. Der MKK ist ja wirklich ein guter, problemloser Kunde für dieses Museum, das zahlt sich bei solchen Engpässen aus!

Alle 51 Personen waren sehr angetan von der Ausstellung und auch von ihrer jeweiligen Führung. Alle drei Guides (Kunsthistoriker) waren sehr gut! Seit bald zehn Jahren arbeite ich sehr erfolgreich mit der Kunsthistorikerin Dr. Anja Thomas-Netik zusammen.

Leider wird der jetzige Museumsdirektor und Kurator Dr. Gerhard Finckh aus Altersgründen das Von der Heydt-Museum im Jahr 2019 verlassen. Er leitet seit 2006 dieses Haus sehr erfolgreich und mit viel Know-how und Engagement. Seine Ausstellungen wurden zum Publikumsmagneten. In den vergangenen zehn Jahren zogen die Ausstellungen des Von der Heydt-Museums überregional und international Aufmerksam auf sich. Kunstkritiker wählten die Ausstellungen hier bereits mehrfach zur "Ausstellung des Jahres". Sein Schwerpunkt waren die französischen Impressionisten. Er selbst spricht perfekt französisch, was sicherlich bei den Kontaktaufnahmen zu den Pariser Museen hilfreich war. So präsentierte er die Ausstellungen Monet (2009), Bonnard (2010), Sisley (2011), "Der Sturm" (2012), Pissarro (2014) und "Weltkunst - Von Buddha bis Picasso (2015). Hoffen und wünschen wir, dass das VdH-Museum einen würdigen Nachfolger finden wird.

Der MKK-Besuch verlief reibungslos, es gab bis zur Abfahrt am Abend keine personellen Verluste. Alle saßen zufrieden und kunstgestärkt um 16.45 Uhr im Bus.

Kleine Randbemerkung ist erlaubt: Es war für mich eine sportliche Herausforderung, 50 Personen zufrieden zu stellen. Hat aber - so glaube ich - geklappt!

Leider gibt es auch heute keine Fotos für die Galerie, da Fotografieren strengstens untersagt war.

Wer mehr über den Mensch und Künstler Edouard Manet erfahren möchte, liest bitte untentehenden Bericht vom letzten Besuch am 25. November.

Steffi Valentin


Ausstellung "Edouard Manet"
im Von der Heydt-Museum Wuppertal am 25.11.2017

Das Von der Heydt-Museum ist ein Kunstmuseum in Wuppertal-Elberfeld, das 1902 als Städtisches Museum Elberfeld gegründet wurde. Seit 1961 trägt es den Namen von der Heydt in Erinnerung an die für die Förderung des Museums wichtige Bankiersfamilie.

Der Meerbuscher Kulturkreis ist regelmäßiger Besucher der vom Erfolg verwöhnten Museumsdirektor und Kurator Dr. Gerhard Finckh selbst organisierten, international beachteten, Ausstellungen. Dank jahrelanger Kontakte zur Kunsthistorikerin Dr. Anja Thomas-Netik genießen wir immer wieder die bestmögliche Führung. An den letzten Ausstellungen war das Interesse sehr groß, so dass wir jetzt regelmäßig mit zwei Gruppen à 20 Personen per BRINGS-Bus anreisen. Beim nächsten Besuchstermin der Ausstellung "Edouard Manet" am 3. Februar 2018 werden wir auch wieder mit zwei weiteren Gruppen nach Wuppertal fahren.

Hier einige Informationen zu MANET im Von der Heydt-Museum Wuppertal:

Von insgesamt 450 Bildern von Edouard Manet zeigt das VdHM 45 Werke. Darüber hinaus sind zum Vergleich viele Werke befreundeter Maler zu sehen. Verzichten musste Dr. Finckh auf die beiden bekanntesten Oeuvres von Edouard Manet: "Das Frühstück im Freien " und "Olympia"- Beide behält das Pariser Musée d'Orsay für sich. Dafür kann man aber beide Bilder in "Kopie" bewundern!

Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832 - 1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine - oft rätselhaften - Werke bis heute faszinieren. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal unternimmt jetzt das Wagnis, das Werk dieses Außenseiters in einer umfassenden Ausstellung neuen Publikumsschichten zu eröffnen. Die Schau präsentiert das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler von Thomas Couture und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882.

Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum der Ausstellung. Die bewundernden und an Manet orientierten Werke seiner Künstlerfreunde und die wütenden Texte seiner Kritiker spiegeln in der Ausstellung die Faszination, die von diesem Heroen der Malerei ausging. Zu den gelungensten Räumen zählt "Manet und das Meer". Der Überblick über sein Werk umfasst u.a. Bilder seiner spanischen Phase, die bekannten Seestücke sowie seine späten Porträts und Figurenszenen mit ihrer psychologischen Spannung zwischen den Protagonisten. Sie scheinen bereits Fragen der modernen Psychoanalyse in Bildform vorwegzunehmen. Manets frappierende Bildkompositionen waren wegweisend und machten ihn zu einem Künstler, der Bahnbrechendes für die Malerei geleistet hat und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.

Leider ist unsere Bildergalerie zu dieser Ausstellung leer, denn Fotografieren war streng verboten!

Steffi Valentin

 

Gelesen 582 mal Letzte Änderung am Dienstag, 20 Februar 2018 22:18

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