Kulturkreis Meerbusch

Dienstag, 19 Dezember 2017 18:32

MKK besucht Edouard Manet Ausstellung

Ausstellung "Edouard Manet"
im Von der Heydt-Museum Wuppertal am 25.11.2017

Das Von der Heydt-Museum ist ein Kunstmuseum in Wuppertal-Elberfeld, das 1902 als Städtisches Museum Elberfeld gegründet wurde. Seit 1961 trägt es den Namen von der Heydt in Erinnerung an die für die Förderung des Museums wichtige Bankiersfamilie.

Der Meerbuscher Kulturkreis ist regelmäßiger Besucher der vom Erfolg verwöhnten Museumsdirektor und Kurator Dr. Gerhard Finckh selbst organisierten, international beachteten, Ausstellungen. Dank jahrelanger Kontakte zur Kunsthistorikerin Dr. Anja Thomas-Netik genießen wir immer wieder die bestmögliche Führung. An den letzten Ausstellungen war das Interesse sehr groß, so dass wir jetzt regelmäßig mit zwei Gruppen à 20 Personen per BRINGS-Bus anreisen. Beim nächsten Besuchstermin der Ausstellung "Edouard Manet" am 3. Februar 2018 werden wir auch wieder mit zwei weiteren Gruppen nach Wuppertal fahren.

Hier einige Informationen zu MANET im Von der Heydt-Museum Wuppertal:

Von insgesamt 450 Bildern von Edouard Manet zeigt das VdHM 45 Werke. Darüber hinaus sind zum Vergleich viele Werke befreundeter Maler zu sehen. Verzichten musste Dr. Finckh auf die beiden bekanntesten Oeuvres von Edouard Manet: "Das Frühstück im Freien " und "Olympia"- Beide behält das Pariser Musée d'Orsay für sich. Dafür kann man aber beide Bilder in "Kopie" bewundern!

Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832 - 1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine - oft rätselhaften - Werke bis heute faszinieren. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal unternimmt jetzt das Wagnis, das Werk dieses Außenseiters in einer umfassenden Ausstellung neuen Publikumsschichten zu eröffnen. Die Schau präsentiert das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler von Thomas Couture und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882.

Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum der Ausstellung. Die bewundernden und an Manet orientierten Werke seiner Künstlerfreunde und die wütenden Texte seiner Kritiker spiegeln in der Ausstellung die Faszination, die von diesem Heroen der Malerei ausging. Zu den gelungensten Räumen zählt "Manet und das Meer". Der Überblick über sein Werk umfasst u.a. Bilder seiner spanischen Phase, die bekannten Seestücke sowie seine späten Porträts und Figurenszenen mit ihrer psychologischen Spannung zwischen den Protagonisten. Sie scheinen bereits Fragen der modernen Psychoanalyse in Bildform vorwegzunehmen. Manets frappierende Bildkompositionen waren wegweisend und machten ihn zu einem Künstler, der Bahnbrechendes für die Malerei geleistet hat und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.

Leider ist unsere Bildergalerie zu dieser Ausstellung leer, denn Fotografieren war streng verboten!

Steffi Valentin

 

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