Kulturkreis Meerbusch

Sonntag, 21 Mai 2017 10:43

Künstlerische Torgestaltung der Einfahrt zu Haus Meer

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Ein Projekt des Meerbuscher Kulturkreises e.V.

nach einer Gestaltungsidee von: Ilse Petry-Ambrosius

Bildfolge: Vorgeschichte und Idee - Virtuelle Gestaltung im Internet - Verwirklichung vor Ort

Jahrelang war die Toreinfahrt zum Gelände von Haus Meer beschmiert: „Denkmalschmutz statt Denkmalschutz?“ Das fragten sich viele.

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Muss das so bleiben?

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 Im Rahmen der 2009 gestarteten Aktion „Kunst trifft auf Denkmal“ des Ortskuratoriums Meerbusch der Deutschen Stiftung Denkmalschutz entwickelte die Meerbuscher Künstlerin Ilse Petry-Ambrosius aus einem ihrer Gemälde eine künstlerisch-historische Gestaltungsidee für die Toreinfahrt. Schließlich geht es bei Haus Meer um das wohl bedeutendste Kulturdenkmal in Meerbusch. Die künstlerische Idee blieb jedoch lange virtuell und war nur auf der Internetseite „Denkmalgalerie“ zu sehen.

2016 schien ein neues Kapitel in der Geschichte von Haus Meer aufgeschlagen zu werden.

Der neue Eigentümer von Haus Meer befreite als erstes die Immunitätsmauer vom grünen Wildwuchs, gab der Toreinfahrt ein neutrales Aussehen und leitete die ersten Sicherungsmaßnahmen zum Schutz des Denkmals ein.

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Das regte den Meerbuscher Kulturkreis e.V. (MKK) Ende 2016 an, die Initiative für das Projekt „Künstlerische Gestaltung der Toreinfahrt zu Haus Meer“ zu ergreifen und eine breitere Öffentlichkeit auf das Kulturgut Haus Meer aufmerksam zu machen. Die Künstlerin stellte dazu ihre virtuelle Gestaltungsidee honorarfrei zur Verfügung. Der neue Eigentümer von Haus Meer war von der Gestaltung angetan. Die Denkmalbehörde stimmte zu. Der MKK ergriff nicht nur die Initiative, sondern kümmerte sich auch um die Finanzierung:

Grundfinanzierung durch ihn, Sponsoring und Spendensammeln in der Bürgerschaft. Zusammen mit der Volksbank Meerbusch wurde dazu ein sog. „Crowdfunding“ gestartet. Die lokale Presse machte auf die Spendensammlung Anfang Januar 2017 aufmerksam (s. das Foto in der WZ vom 7.1.2017).

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Als die Finanzierung gesichert war, gab er den Auftrag, die fotobeschichteten Kunststoffplatten (Dibond-Platten) herzustellen. Jetzt fehlte nur noch die Montage. Anfang Mai 2017 ist es so weit.

Gegen eine Spendenquittung werden die Platten fachmännisch montiert. Der Meerbuscher Glasermeister Thomas Gabernig und sein Team montieren sie in Anwesenheit des Vorsitzenden des MKK, Dr. Lothar Beseler, und der Künstlerin. Leichter Nieselregen kann den Helfern nichts anhaben.

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Nach vier Stunden ist das Werk vollbracht:

           Haus Meer hat jetzt eine künstlerisch-historische „Visitenkarte“

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Der „Hingucker“ wird noch mehr Bürgerinnen und Bürger als bisher anregen, sich näher mit „Haus Meer“ und seiner Geschichte zu befassen. Die Öffentlichkeit ist schon jetzt eingeladen, an den terminierten Parkführungen des Fördervereins Haus Meer e.V. teilzunehmen.

Ludwig Petry

                                                      

Gelesen 392 mal Letzte Änderung am Freitag, 26 Mai 2017 20:23

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